Hallo Welt! Blog
5Mai/150

BlueSpice in der Amazon Cloud

von

AWS-Cloud-mit-BlueSpice200pxDie Amazon Web Services haben nun auch die Wiki Engine BlueSpice for MediaWiki im Angebot. Denn über unseren amerikanischen Partner Orbitera wird BlueSpice mit dem Funktionsumfang der freien Version nun in der Amazon Cloud bereitgestellt. Das bedeutet, dass Sie selbst per Klick ein BlueSpice Wiki im AWS Marketplace in nur wenigen Schritten starten können.

BlueSpice im Marketplace der Amazon Web Services

1. BlueSpice Seite im Marketplace aufrufen und, falls nicht schon vorhanden, einen Account anlegen

2. Kontaktinformationen hinterlegen (bitte lesen Sie auch den dort verlinkten Kundenvertrag)

3. Zwischen "OneClick-Launch" und "Manual Launch" wählen und die entsprechenden Eingaben machen (Instanz, Serverregion etc.). Dann die Bedingungen akzeptieren und über den Launch-Button das System starten

3AWS-OneClickLaunch

4. Sie bekommen eine Bestätigung im System und eine E-Mail-Bestätigung mit weiteren Informationen. Als Login für das Wiki  "WikiSysop" als User und Ihre "Instance ID" als Passwort verwenden.

5. Loslegen (User und Admin Handbuch zu BlueSpice findet sich im BlueSpice Helpdesk)

Wie auch sonst bei BlueSpice üblich gibt es keine Nutzerbegrenzungen und Sie erhalten den vollen Funktionsumfang der freien Version (2.23.).

Der Vorteil der Amazon Cloud

Die Kosten sind niedrig, denn es wird pro genutzter Stunde abgerechnet, z.B. bei voller Nutzung mit der kleinsten Instanz am Standort Frankfurt in Deutschland zahlen Sie nur 18,25 Dollar im Monat. Was es mit den Instanzen auf sich hat und welche am besten zu Ihren Anforderungen passt, erfahren Sie hier. Bei AWS können Sie also auch die Serverstandorte frei wählen, neun stehen Ihnen derzeit weltweit zur Verfügung, zwei davon in der EU und mit Frankfurt einer davon in Deutschland. Den Preis, den Sie für die AWS Nutzung zahlen, ist u.a. vom Serverstandort abhängig.

Wenn Sie BlueSpice noch nicht kennen, können Sie es auch erst einmal 30 Tage kostenlos testen. AWS Nutzungskosten fallen während dieser Zeit allerdings an (ab 9,36 Dollar für 30 Tage). AWS bietet außerdem ein kostenloses Nutzungskontingent an. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Nutzungsbedingungen.

Wir empfehlen BlueSpice in der Amazon Cloud im Übrigen insbesondere für Start-ups und kleinere Unternehmen. Diese können sich hier administrative Aufwände einsparen und schnell und einfach das System mit möglichen wachsenden Anforderungen mitskalieren. Zudem bieten die Amazon Web Services ein spezielles Start-up Programm an, dass Sie sich näher anschauen können.

Hilfestellung bei der Buchung erhalten Sie bei den Amazon Web Services oder bei Orbitera.

Hintergründe zu den Amazon Web Services

16Apr/150

Die Top 5 MediaWiki Apps

von

Die bekanntesten MediaWikis finden sich im öffentlichen Bereich. Allen voran die Wikipedia. Nicht verwunderlich also, wenn sich die App-Entwickler vorrangig auf diese Wikis konzentrieren. Hier ein paar der bekanntesten MediaWiki Apps:

1. Wikimedia Apps

Wikimedia Apps ist eine Sammelbezeichnung für eine App, die das Wikimedia-Projekt "Wikipedia" für mobile Anwendungen wie Android und iOS optimiert. Ideal um fremde Städte zu entdecken oder ganz einfach, um Wikipedia einfach und übersichtlich immer dabei zu haben. Seit 2011 wird diese App weiterentwickelt. Der Auftritt des Teams macht soweit einen guten und professionellen ersten Eindruck, es gibt einen Entwicklerchat und eine Mailingliste. Die entwickler treten auch als Team z.B. auf dem Wikimedia Hackathon 2015 in Frankreich auf. Die bisher bestehenden Funktionen wirken abgerundet und funktionieren auch soweit zuverlässig. Hier mal eine kurze Beschreibung:

Basisfunktionen wie Seiten bearbeiten und speichern, aber auch Seiten offline lesen und die Versionsgeschichte durchsuchen sind damit möglich. Neben der Suchleiste befinden sich auf der rechten Seite der Zugang zum Inhaltsverzeichnis des Artikels, über das direkt in einzelne Abschnitte gesprungen werden kann. Ein weiteres Menü rechts oben bietet folgenden Funktionen:

App-Funktionen im rechten oberen Bereich

App-Funktionen im rechten oberen Bereich

  • In anderen Sprachen lesen: den Artikel in einer anderen Sprachversionen aufrufen
  • Seite speichern: Hier wird der entsprechende Artikel in eine Art Favoritenliste abgelegt, die über das Menü links oben aufgerufen werden kann
  • Teilen: Den Artikel mit anderen über Social Media Dienste wie Facebook oder Twitter teilen
  • In der Seite finden: eine Inhaltssuche
  • Schriftart und Farbschema ändern: das ist etwas missverständlich bezeichnet, denn hier kann man zwar zwischen hell und dunkel als Farbschema wählen und auch die Schriftgröße verändern, die Schriftart jedoch nicht.

Über das Menü links oben können heute wichtige Seiten, Verlauf, die gespeicherten Seiten oder eine zufällige Seite aufgerufen werden.
Hier befinden sich außerdem die Einstellungen ("Mehr"), über die zum Beispiel die Sprachversion (in diesem Fall deutsche Wikipedia) festgelegt werden kann.

Die Nearby-Funktion in der Wikipedia App

Die Nearby-Funktion in der Wikipedia App

Eine sehr nettes Feature ist die "In der Nähe Funktion". Hat man sein GPS aktiviert, und klickt auf diese Schaltfläche, die im Menü links oben versteckt ist, dann erhält man eine Liste von Orten, die in der Nähe des eigenen Standortes bei Wikipedia registriert sind. Sehr nützlich bei "selbstgemachten" Stadtführungen!

Ein Klick auf einen Eintrag führt einen zum entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Auf die Entfernungs- und Richtungsangaben sollte man sich zwar nicht 100% verlassen, aber dennoch kann man sich so seine eigene Stadtführung zusammenbasteln oder einfach mal schauen, welche Denkmäler o.ä. denn in der Nähe z.B. der eigenen Wohnung verzeichnet, aber einem noch nie aufgefallen sind.

Auf Nutzerinitiative wird seit Juli 2014  auch ein Nachtmodus zum Lesen im Dunkeln und die Möglichkeit, die Schriftgröße anzupassen ausgeliefert.  Bin gespannt, was hier an Funktionen noch geplant ist.
Sehr angenehm ist im übrigens der Verzicht auf sämtliche Zustimmungen auf Zugriffe u.ä.

2. Voice Wiki

Sich mit Voice Wiki die Wikipedia vorlesen lassen

Sich mit Voice Wiki die Wikipedia vorlesen lassen

Wer ungerne liest und sich lieber vorlesen lässt, der kann Voice Wiki installieren. Diese App ruft über Spracheingabe Wikiartikel auf und liest die Artikel vor. Auch wenn die Frauenstimme äußerst monoton ist, funktioniert das Vorlesen sehr zuverlässig. Achtung: am Anfang werden verschiedene Optionen genannt "1. Start 2. Zufall 3. In der Nähe 1. Beobachtungsliste 2. Einstellungen 3. Anmelden", danach startet dann automatisch das Vorlesen des Artikels. weiterlesen...

25Mrz/150

BlueSpice for MediaWiki auf der CeBIT 2015 – ein kurzer Rückblick

von

Für uns stand auch 2014 wieder die Frage im Raum - CeBIT im kommenden Jahr - ja oder nein? Nach zweijähriger Abwesenheit, haben wir uns wieder dafür entschieden und haben diesmal den Open Source Park als Heimat gewählt. Mit großen Bildern haben wir was für's Auge mitgenommen, mit den Gummifröschen was für den Gaumen und für's Geschäft hatten wir die BlueSpice Subskription mit den Service Handbüchern von marillabax dabei.

Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag

Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag

Die Buchfunktion mit Exportmöglichkeiten und die Begutachtungsfunktion mit Wiedervorlage sind nach wie vor ein Dauerbrenner und als Gesamtpaket mit vielen anderen Features wie z.B. das Einfügen von Bildern per Drag and Drop sah man regelmäßig ein Leuchten in den Augen der Besucher. Angefangen von "Tolles Design" über "Ich habe schon BlueSpice free probiert und das hier setzt noch mal eins drauf - ich bin begeistert" bis hin zu "BlueSpice setzt ja unter den Wikis absolut eine Marke" bekamen wir sehr viel positive Rückmeldungen.

Die CeBIT ist für uns auch immer wieder ein Maßstab wie weit das Thema "Einsatz von Wiki Software in Unternehmen" schon vorgedrungen ist. War früher noch Bestandteil eines jeden Gespräches die Erklärung, was ein Wiki ist, so haben wir das auf der CeBIT 2015 kein einziges Mal getan. Die Themen gingen sofort in die Tiefe und drehten sich meist um konkrete Anwendungsszenarien wie Dokumentation, Handbücher und Wissensdatenbanken/ Knowledge Base. Denn was theoretisch alles mit einem Wiki umgesetzt und verwirklicht werden kann, das ist vielen im Detail nach wie vor noch nicht ganz klar. So schlägt beispielsweise neben den "klassischen" Themen auch immer wieder Semantic auf.

Im Gespräch mit Besuchern

Im Gespräch mit Besuchern

 

Es gab einige Besucher, die über das Stichwort MediaWiki bei uns gelandet sind. Diese waren sehr erfreut wie viel einfacher so ein MediaWiki zu bedienen ist, wenn man BlueSpice draufsetzt. Sehr gefreut haben wir uns auch über die zahlreichen BlueSpice Fans: Besucher, die bereits BlueSpice einsetzen, erzählten uns von Ihren Erfahrungen und wofür sie das Wiki einsetzen.  Wir sind selbst immer wieder überrascht und erfreut darüber, wo, für was und wie kreativ BlueSpice als Company Wiki eingesetzt wird. Auch der Austausch mit den Standnachbarn wie i-doit, incinga und ancud, war für uns wieder ein wichtiger Bestandteil der CeBIT.

Der ein oder andere Systemwechsler ist im Übrigen ebenfalls bei uns gelandet und verließ den Stand mit einem zufriedenen Lächeln. In Bezug auf Usability von Wiki Software ging ein Besucher sogar soweit zu sagen "Wer Facebook kann, kann auch Wiki" - schön, denn wir sehen das genauso und werden weiterhin alles daran setzen BlueSpice in seiner Basis und auch die zusätzlichen Funktionen, die es mitbringt, noch einfacher bedienbar zu machen.

Im Übrigen bieten wir im Nachgang zur CeBIT wieder kostenlose Webinare an, in denen wir mit einem Themenfokus Anwendungsfälle vorstellen.

 

4Mrz/150

Wissensportal für Serviceprozesse und Fachwissen – Kooperation mit marillabax

von

Seit Beginn 2015 können wir mit marillabax einen Servicespezialisten als Partner bei uns begrüßen. Mit marillabax entwickelt Hallo Welt! ein Wiki, das nicht nur funktionell, sondern vor allem inhaltlich auf die Bedürfnisse von Service und Support abgestimmt ist. Das Ergebnis, das auf der CeBIT 2015 vorgestellt wird, nennt sich b-know. Frau Bax erläutert:

Wenn Unternehmen von Service und Support sprechen, dann meinen sie sehr oft ihre telefonische oder E-Mail-basierte Hotline oder den Servicetechniker der vor Ort Probleme behebt. Damit wird Service immer noch als eine notwendige, aber nicht immer geliebte Kostenstelle betrachtet. Erfolgreiche Unternehmen machen jedoch vor, dass Service durchaus mehr sein kann als ein Kostentreiber, nämlich eine kundenorientierte Abteilung, die durch ihre Arbeit Differenzierung im Wettbewerb sicherstellt und gleichzeitig für das Unternehmen wertschöpfend ist. Um dahin zu kommen bedienen sich viele Unternehmen aufwendiger Beratungsprozesse oder teurer Schulungsmaßnahmen.

b-know ist ein internes Wiki-basiertes Wissensportal für alle Service- und Supportprozesse und das notwendige Fachwissen. Mit Hilfe von b-know werden Unternehmen in die Lage versetzt, Ihren gesamten Service zu strukturieren, kundenorientiert aufzustellen, allen Beteiligten schnell und einfach Fachwissen/ Handbücher oder FAQs bereit zustellen – Wissensmanagement zu Ende gedacht.

Wissensmanagement im Service

Wissensmanagement im Service

b-know wird für drei Industrien: IT-Unternehmen, IT-Organisationen und Maschinenbau vordefinierte Templates als Grundlage und Best Practises mitbringen, die einfach an die vorhandenen Prozesse angepasst werden können. Neue Prozesse und neues Wissen kann leicht integriert werden. Durch den Einsatz von b-know können Unternehmen ihre Serviceorganisation deutlich effizienter, strukturierter und mit einem höheren Qualitätsanspruch ausrichten und sorgen so für Kosteneinsparungen und zusätzliche Umsätze im Service- und Support-Umfeld. b-know basiert auf der Wiki-Plattform „BlueSpice“ von Hallo Welt! und wird durch die spezifischen Servicehandbücher von marillabax angereichert.

Auf der CeBit wird diese Lösung am Stand von Hallo Welt! im Open Source Park in Halle 6, H16 (115) präsentiert und kann vor Ort live getestet werden. Darüber hinaus stehen die marillabax Serviceexperten am Montag 16. März und Dienstag 17. März 2015  für intensive Gespräche zur Verfügung. Bei Interesse kann b-know direkt auf der CeBit erworben werden und steht schon am nächsten Tag im Unternehmen zur Verbesserung des Service zur Verfügung.

Um b-know näher kennenzulernen nehmen Sie an einem unserer kostenlosen Webinare teil. Anmeldung über die Hallo Welt! - Website:

b-know für
ITK-Unternehmen
b-know für
IT-Organisationen (ITIL)
b-know für
Technischer Kundendienst
14.04.2015, 15.30 Uhr
23.04.2015, 09.00 Uhr
16.04.2015, 09.00 Uhr
20.04.2015, 15.30 Uhr
28.04.2015, 09.00 Uhr
07.05.2015, 15.30 Uhr
30Jan/152

Ein neues BlueSpice Modell

von

BSP Screen

Auf unserer Strategieklausur Anfang Januar haben wir uns für 2015 und 2016 ein paar Ziele gesetzt. Die wichtigsten betreffen die MediaWiki-Distribution BlueSpice. Das erfolgreiche Produkt wird nun richtig Open Source und bietet somit für Kunden und Partner neue Perspektiven.

100% Subskription, ein Produkt, keine Module mehr.

Wir entwickeln nach fünf Jahren das BlueSpice Dienstleistungsmodell weiter. BlueSpice wird künftig in einer einheitlichen Distribution vertrieben. Das bedeutet, dass die kostenpflichtigen Zusatzmodule in einer Edition zusammengefasst werden. Die Kunden können so von Beginn an alle Module nutzen. Und vor allem profitieren sie in bislang unbekannten Maß von aktuellen Neuentwicklungen, da fast alle Neuerungen in diese Distribution aufgenommen werden. Das heißt, Neuentwicklungen sind für die Subskriptionskunden jederzeit auf Wunsch verfügbar. Umständliches Nachkaufen entfällt. Und durch den Wegfall der Modulpreise wird der Einstieg in die professionelle Lösung deutlich preiswerter.

Parallel wird es weiterhin die beliebte BlueSpice free geben, die im Jahr über 20.000 mal heruntergeladen, sowie in über 130 Ländern und in über 20 Sprachen genutzt wird. Die Free behält den bisherigen Leistungsumfang und bleibt der ideale Einstieg in das kollaborative Wissensmanagement.

Wachstum und Verbreitung unterstützen

Warum tun wir das? Zum einen, weil wir es jetzt können. Die großen Linux-Distributionen Red Hat und Suse waren schon immer unsere Vorbilder: Im Linux-Umfeld wurden die besten Open-Source-Modelle für Kunden und Entwickler erarbeitet. Aber aus dem Projektgeschäft kommend und ohne Fremdkapital können wir erst jetzt diesen Schritt gehen.
Ein anderer Grund ist, dass wir zusammen mit neuen Partnern das beste Open-Source-Wiki bauen wollen. Und das geht nur mit weitgehender Offenheit, technisch und ökonomisch. Das Modulsystem hat für uns und unsere Kunden viel geleistet. Doch nun blockiert es uns auf dem Weg, MediaWiki als beliebteste Wiki-Software in Unternehmen weiterzuentwickeln. Ein Modulsystem ist bei weiterem Wachstum für Kunden und Entwickler zu aufwändig und undurchsichtig. Und wir wollen uns nicht in der Verwaltung verlieren, sondern weiter auf die Entwicklung, Integration und Qualitätssicherung konzentrieren.

Radikal Open Source

Auch deswegen öffnen wir radikal die Entwicklung für externe Entwickler. Diese können ab diesem Jahr an allen BlueSpice-Erweiterungen mitarbeiten; auch an den bisher nicht zugänglichen Modulen. Dadurch öffnen wir das Projekt für andere Entwickler, können die Programmierung beschleunigen und die Qualitätssicherung verbessern.
Nicht zuletzt soll BlueSpice mit SemanticMediaWiki (SMW) kompatibler werden, sodass Kunden und Partner nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich für SMW oder BlueSpice entscheiden müssen. Beides ist schon heute möglich. Aber Ende des Jahres, sollen die beiden Welten besser verzahnt sein.

Es wird also arbeitsreich und interessant dieses Jahr. Bereits auf der Cebit kann die neue Distribution begutachtet und geordert werden. Danach geht es in definierten Ausbaustufen weiter. In Richtung eines Ecosystems, das man bereits aus anderen Open-Source-Projekten kennt.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und Zusammenarbeit.

9Jan/150

MediaWiki Images – Das müssen Sie über den Upload und das Bilder einfügen wissen

von

Bilder und Screenshots machen einen wesentlichen Teil von Inhalten aus. Eine Visualisierung von Inhalten unterstützt das Verständnis und erhöht die Motivation sich auch näher mit dem Text zu beschäftigen. Doch wie kann ich nun Bilder in mein MediaWiki hochladen und wie füge ich diese in den Artikel ein? Ich stelle Ihnen kurz vor wie Sie Bilder in MediaWiki hochladen und einfügen, dazu zwei Wege wie das in der freien MediaWiki Distribution BlueSpice geht und zum Abschluss noch einige Hinweise wie Sie an Metainformationen gelangen.

1. Bilder hochladen und einfügen in MediaWiki

Wenn Sie ein normales MediaWiki haben, müssen Sie zwei Schritte an zwei verschiedenen Orten vornehmen, um ein Bild in einen Artikel einzufügen. Zuerst laden Sie das Bild über ein Werkzeug auf einer Spezialseite hoch, um es anschließend in dem oder den Artikel(n) einzufügen.

Upload:

Es gibt eine sogenannte Spezialseite, die es Ihnen ermöglicht ein Bild hochzuladen. Diese Spezialseite heißt "Spezial:Hochladen".  Sie finden den Link dorthin in der Auflistung der Werkzeuge, die meist links in der Navigation verlinkt sind. Oder Sie geben diesen begriff direkt in die URL ein (meinwiki.de/index.php/Spezial:Hochladen). Öffnen Sie diese Seite und Sie sehen vor sich das Hochlade-Werkzeug von MediaWiki.

Werkzeug zum Hochladen von Dateien in MediaWiki

Werkzeug zum Hochladen von Dateien in MediaWiki

Gehen Sie auf Durchsuchen und suchen Sie nach der entsprechenden Bilddatei. Haben Sie diese bestätigt, geben Sie in dem Werkzeug weitere Metadaten an. Zum Abschluss müssen Sie noch auf "Datei Hochladen" klicken und nun wird das Bild in das Wiki hochgeladen. Merken Sie sich den Dateinamen gut, Sie brauchen ihn wieder zum Einfügen des Bildes in einen Artikel.
Und kleiner Tipp: vergeben Sie unbedingt sinnvolle Bildnamen, d.h. der Dateiname beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Bitte also vorher gegebenenfalls das Bild umbenennen, denn das Bild "DIC2009.jpg" ist nicht aussagekräftig und kann später kaum wiedergefunden werden.

Einfügen in einen Artikel: weiterlesen...

9Dez/140

BlueSpice 2.23 – ein Minor Release, der es in sich hat

von

Der Minor Release 2.23 von BlueSpice enthält deutlich mehr, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Im Hintergrund wurde der Skin neu geordnet, Dialoge sind dadurch schneller und kundenspezifische Änderungen am Skin können nun besser umgesetzt werden. Auch das Thema Performanz sind wir noch einmal angegangen. Im Detail haben wir den allgemeinen Caching Support für BlueSpice hinzugefügt, der auf memcached ausgelegt ist.

Im Folgenden einen Einblick in die wichtigsten Änderungen.

Installer für Neu-Installationen

BlueSpice hat sich an den MediaWiki Installer drangehängt. Installiert man Schritt für Schritt so hat man am Ende nicht nur ein MediaWiki, sondern auch gleich das BlueSpice 2.23. Das freut vor allem BlueSpice Neulinge, denn wer bereits ein MediaWiki hat oder nur das BlueSpice upgraden will, muss in der freien Version auf den bislang vorgegebenen Weg zurückgreifen.

Der erste Installationsschritt mit dem neuen Installer

Der erste Installationsschritt mit dem neuen Installer

Sprachen

Die Sprachversionen, in denen BlueSpice verfügbar ist, werden täglich mehr. Über 54 Sprachen sind bereits in Arbeit und davon sind Englisch, Deutsch, Französisch, Mazedonisch, Russisch, Chinesisch (vereinfacht), Spanisch, Ukrainisch und Schwedisch entweder komplett übersetzt worden, oder mindestens bis zu  97%. Die Leute vom translatewiki.net leisten tolle Arbeit und ihnen sei auch an dieser Stelle noch einmal gedankt!

Editieren

Im WYSIWYG gibt einige kleinere Änderungen:

Tabellen: In der Tabellenbearbeitung gibt es wieder die Möglichkeit z.B. den Zellenhintergrund über die "Erweitert"-Funktionen einzufärben.

Interne Links: weiterlesen...

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25Nov/140

Dokumente im Wiki verwalten (WebDAV im Wiki)

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Ein Wiki ist eine unglaublich flexible Software, die auf die meisten Anwendungsbedürfnisse angepasst werden kann. Viele unserer Kunden verwenden ihr BlueSpice MediaWiki im Bereich Dokumentation. Und hier wachsen nach und nach die Anforderungen. So sind wir gerade dabei das Wiki auch im Hinblick auf das Bearbeiten und Verwalten von Dokumenten neu zu denken.

Diese beiden Ziele verfolgen wir dabei in erster Linie:

  1. Office-Dokumente über Office (Word, Excel...) direkt aus dem Wiki heraus bearbeiten und ohne erneutes Hochladen wieder abspeichern zu können. (Bisher ein Argument für SharePoint, das damit hinfällig ist).
  2. Dateien in virtuellen Ordnern ableg- und sortierbar machen

Für die Umsetzung beschäftigen wir uns ganz konkret mit der HTTP Erweiterung WebDAV und einer namensraumbsierten Zugriffsteuerung für Dateien im MediaWiki auf Basis der NSFileRepo-Erweiterung.

Und so stellen wir es uns vor:

1. Dokumente über WebDAV aus dem Wiki heraus bearbeiten und speichern

Die Funktionsweise sieht bislang vor, dass ein Dokument, das in einem Wikiartikel verlinkt ist per Klick sich in der jeweiligen Office-Anwendung öffnet z.B. ein Word-Dokument in Word. Dies funktioniert über ein spezielles ActiveX-Steuerelement (proprietäre Technik von Microsoft für die der Internet Explorer erforderlich ist). In der Client-Anwendung kann es dann wie gewohnt bearbeitet werden. Ändert man Inhalte und speichert diese ab, wird die Datei über WebDAV automatisch wieder auf den Server geladen. Ohne dass der Benutzer irgendwelche expliziten Schritte unternehmen muss.  Die automatische Versionierung durch das Wiki bei Dateiänderungen bleibt im Übrigen bestehen. Ab Office 2003 wäre diese Funktion denkbar.

Kontextmenü zum direkten Bearbeiten in einer Client-Anwendung

Kontextmenü zum direkten Bearbeiten in einer Client-Anwendung

Theoretisch geht es sogar einen Schritt weiter: Es könnten Wikiartikel und Dateien aus dem Wiki im Windows Explorer angezeigt werden. weiterlesen...

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21Nov/140

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 3/3: Kommunikation, Wikidata, Übersetzungen

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Kommunikation und Benachrichtigung – das Ende der klassischen Diskussionsseiten

Gute Nachrichten kommen von einer anderen Baustelle: dem MediaWiki-Kommunikationssystem. Dieses beruht bislang auf den Diskussionsseiten. Doch diese werden, so wie wir sie heute kennen, schon bald verschwunden sein. Genauer: Die Diskussionsseiten werden sich grundlegend verändern und mit dem Benachrichtigungssystem verschmelzen.

Der Umbau des MediaWiki-Kommunikationssystems geschieht nämlich über zwei Erweiterungen:

  •  Echo ermöglicht die individuelle Verfolgung von Änderungen, erleichtert den Überblick über das gesamte System und ist ein Rahmen für verschiedene Kommunikationsservices. Echo ist als neues Benachrichtigungssystem bereits in der Wikipedia implementiert.
  • Flow erleichtert die Diskussionen. Man kann einfacher Diskussionsverläufe verfolgen; Antworten werden über Echo angezeigt. Und anderes mehr. Ziel dieser Entwicklung ist der Aufbau eines modernen Diskussions- und Kollaborationssystems für alle Wikimedia Projekte. Ein interaktiver Prototyp ist bereits online.
Screenshot der Flow-Prototyp-Seite

Screenshot der Flow-Prototyp-Seite

Am Ende wird MediaWiki über einen neuen Kommunikationslayer verfügen, der längst überfällig war. Wichtig ist noch der Hinweis, dass die Kombination von Artikel und Diskussion – ein Wesensmerkmal und Erfolgsprinzip von MediaWiki – erhalten bleibt. Die Artikel werden nicht von den dazugehörigen Diskussionen getrennt. Denn die Verbindung von Artikel und Diskussion ist ein Ordnungsprinzip, das MediaWiki einzigartig und gegenüber vielen anderen Lösungen überlegen macht. Flow und Echo können dieses MediaWiki-Grundprinzip erst richtig zur Entfaltung bringen.
Dennoch sind viele in der Wikimedia-Community skeptisch. weiterlesen...

20Nov/140

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 2/3: Visueller Editor und simultanes Bearbeiten

von

Visueller Editor – der Wikicode wird abgelöst

Wer in den letzten Jahren einen Wikipedia-Artikel geschrieben oder verbessert hat, kennt bereits den Visuellen Editor, der nun einen gewissen Reifestatus erreicht hat. (Siehe auch den Beitrag von Nathalie Köpff zum Thema). Die Aufgabe, einen solchen Editor zu schreiben, ist ein Großprojekt. Im Unterschied zu anderen Web-Anwendungen muss ein Editor für die Wikipedia nicht nur mit unterschiedlichen Sprachen (zum Beispiel mit Rechts-Links-Ausrichtung) zurechtkommen, sondern auch noch die vielen Funktionen des Wikis, das Vorlagensystem, die Magic Words u.a.m. verarbeiten. Dazu musste mit dem Wikitextparser Parsoid eine ganz neue technologische Grundlage gelegt werden. Und da sich die Wikipedia, aber auch die Webstandards (Browser, Protokolle, Sprachen) weiterentwickeln, bleibt die Aufgabe für lange Zeit ein komplexes Projekt. Aber auch ein lohnendes Projekt, das Bedeutung für die gesamte Webcommunity hat – da zum Beispiel kein kommerzieller Anbieter einen Editor für über 100 Sprachen entwickeln und frei zur Verfügung stellen würde.

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

Dennoch ist das Projekt bis heute in der Wikimedia-Community sehr umstritten. Dazu trug bei, dass die Einführung des Editors zu großen Komplikationen geführt hat. Der Editor war bei der ersten Implementierung einfach noch nicht einsatzbereit.

Die Skepsis in der Community gegenüber dem Editor hat aber auch damit zu tun, dass mit dessen zunehmender Nutzung der Wikitext weitgehend entfallen dürfte. Was für den einen eine tolle Möglichkeit ist, bedeutet für den anderen den Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten. Denn bislang kann man mit Bordmitteln des Wikis viele kleine Tools bauen (zum Beispiel Vorlagen oder Überblickslisten). Auch das Setzen einfacher Formatierungen ist für geübte Wikitext-Kenner wesentlich effektiver.

Doch über die Zeit bewirkte der Wiki-Code, der das Bearbeiten einfacher machen sollte, das schiere Gegenteil. weiterlesen...