Hallo Welt! Blog
20Aug/150

Geschäftsprozesse, Produkte und Services mit dem Wiki einführen und aktualisieren

von

Viele Firmen nutzen Wiki Software von Anfang an als Wissensmanagementplattform, doch meist stellt sich innerhalb kurzer Zeit heraus, dass das Wiki noch an vielen anderen Stellen Probleme lösen kann. Beispielsweise wird es zunehmend auch als Qualitätsmanagementsystem (QMS) wichtig. Geschäftsprozesse, Dienstleistungen und Produkte werden hier aufgeschrieben und verbreitet. Das Wiki ist dabei Plattform, um beispielsweise die Prozesse fortlaufend und möglichst transparent zu optimieren und zu ergänzen, im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Es ist Nachschlagewerk und Hilfsmittel für interne Fortbildungsmaßnahmen. BlueSpice pro, als speziell für Unternehmen entwickelte Wiki Engine, bringt alle nötigen Voraussetzungen mit, um ein Unternehmen zu organisieren. Doch wie geht man am besten vor?

Zuerst Struktur oder zuerst Inhalte?

Zunächst gibt es das Henne-Ei-Problem: Schreibt man zuerst die Artikel oder baut man zuerst die Struktur und füllt dann die Artikel mit Inhalten? Die Antwort ist „beides“.
Man kann zum Beispiel mit Beschreibungen von Abläufen beginnen, die man im Wiki als Artikel anlegt. Um die Übersicht nicht zu verlieren, ist es hilfreich, all diese Abläufe auf einer Extraseite zu sammeln und zu sortieren.

Das Einführen von neuen Geschäftsprozessen ist leider nicht in wenigen Tagen erledigt. Von daher ist es ratsam, Schritt für Schritt vorzugehen. Legen Sie eine Grundstruktur für die Prozesse an, die in naher Zukunft bearbeitet werden sollen. Dazu sollte aber im Vorfeld schon eine Idee von den künftigen Strukturen als Grundlage bereitstehen. Man kann sich z.B. an standardisierten Gliederungen orientieren oder diese sogar übernehmen (eine solche Struktur und Inhalte für ITIL-Handbüchern gibt es z.B. hier). Der Vorteil von diesen Standardisierungen liegt vor allem in der enormen Zeitersparnis und darin, dass diese Gliederungen eine gute Vorbereitung für eine spätere Zertifizierung darstellen.
So oder so geht es darum, dass Seiten für Prozessbeschreibungen angelegt werden, die demnächst mit Inhalten gefüllt werden. Damit diese Prozesse für alle Mitarbeiter sofort sichtbar sind, sollten diese in der Navigation ihren festen Platz bekommen.

Klassische Aufteilung: Allgemeine WIssensdatenbank und Organisationsbeschreibungen in der Navi

Klassische Aufteilung: Allgemeine Wissensdatenbank und Organisationsbeschreibungen links in der Navigation

Über eine Buchfunktion, wie in BlueSpice dem Bookmaker, können im Wiki hierarchische Strukturen angelegt und als Handbuch exportiert werden. weiterlesen...

30Jul/150

Wissen der Organisation sammeln und verteilen: Wissensmanagement und QM bei der ASIS GmbH – ein Use Case

von
Teil der Schleifmittelwechselstation von ASIS GmbH

Teil der Schleifmittelwechsel-station von ASIS GmbH

Die Firma ASIS GmbH aus dem schönen Landshut ist im Bereich Automatisierungstechnik tätig. Der Schwerpunkt des Mittelständlers liegt dabei auf der Oberflächentechnik für die Automobilindustrie. So entwickelt und produziert ASIS mit derzeit um die 120 Mitarbeitern u.a. Lackier- und Schleifanlagen.

Ich habe mit Jana Timinger, Technische Redakteurin bei ASIS GmbH, darüber gesprochen, wie sich Wissens- und Qualitätsmanagement u. a. durch das Wachstum der Firma verändert haben.

Frau Timinger, ASIS hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchlebt, welche Herausforderungen sind daraus entstanden?

Wir sind innerhalb von wenigen Jahren von 70 auf 120 Mitarbeiter gewachsen. Zudem haben wir zwei Standorte und viele Mitarbeiter, die viel außer Haus auf Baustellen oder beim Kunden unterwegs sind. Hier ist es immer wieder Thema, wie wir die Zusammenarbeit über die Entfernung hinweg gut organisieren können, zum Beispiel bei Projekten, bei denen Planer mehrerer Standorte zusammenarbeiten. Generell gesagt: wie kriegen alle Mitarbeiter wichtige Informationen regelmäßig mit und wie können Dokumente zentral zugänglich und wieder auffindbar machen? Unsere bisherige Ablagestruktur war hierfür nicht ideal.

Was war der Auslöser, dass Sie sich auf die Suche nach einem System für die Lösung dieser Herausforderungen gemacht haben? Und was waren Ihre Anforderungen an das System?

Anstoß war ursprünglich das Qualitätsmanagement. Dort hatten wir Dokumente in so einer Art Intranet. Das war nicht sonderlich komfortabel und wir waren damit sehr unzufrieden, weil es viel Doppelablage gab und die Dokumente für die Mitarbeiter nicht gut zugänglich waren. Außerdem hatten unsere Fachabteilungen den Wunsch Wissen zentral festhalten zu können, so dass es für alle in der Abteilung, aber auch firmenweit zugänglich ist. Denn Word-Dokumente irgendwo auf dem Server gehen einfach viel zu schnell unter – sie sind kaum noch auffindbar.

Nun findet die ganze Qualitätsmanagement-Dokumentation im Wiki statt und wir haben für die einzelnen Abteilungen Unterportale eingerichtet, in denen die Fachabteilungen relevante Informationen und Neuigkeiten einstellen und hervorheben können.

Das Portal des Qualitätsmanagements im Wiki

Das Portal des Qualitätsmanagements im Wiki

Und wir hatten vorher ein Organisationshandbuch in Word mit firmeninternen Regelungen, Bildern von Mitarbeitern und dergleichen – das ist auch komplett ins Wiki übergegangen.

Die Anforderung an eine neue Lösung war vor allem, dass es leicht zugänglich sein muss für alle, die lesen müssen. Die Wiederauffindbarkeit von Dokumenten und Informationen sollte deutlich besser werden (z. B. durch eine Volltextsuche) und ganz besonders wichtig war auch, dass redundante Datenablage zukünftig verhindert werden sollte. Und wir sollten erreichen, dass alle, die aktiv sein möchten, ohne Hindernisse mitarbeiten können.

ASIS setzt nun seit Sommer 2014 die Wiki-Software BlueSpice ein. Welche Abteilungen sind denn involviert und wer ist für das Wiki und dessen Inhalte verantwortlich? weiterlesen...

28Jul/150

Viva la Wikimania – mein Resümee zur internationalen Wikimedia Konferenz 2015

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Das war sie mal wieder, die Wikimania. Dieses Mal durfte ich nach Mexico City fliegen, das hat ja schon ein bisschen was von einem Abenteuer. Die größte Versammlung von Wiki{m|p}edianern auf einem Platz bot wieder zahlreiche Einsichten, Gespräche und neue Kontakte.

Die "mwstake" im Hacking Room bei der Wikimania 2015

Die "mwstake" im Hacking Room bei der Wikimania 2015

Vorrangig war meine Mission dieses Jahr, die MediaWiki Stakeholders' User Group voranzutreiben und zu sichern. Mittlerweile hat sich ein Kern von sechs bis acht Leuten herausgebildet, die nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat zusammenstehen. Daher haben wir uns auch gleich am ersten Tag einen Tisch im Hacking Room gesichert und mit unserem #mwstake getagged. Unsere wichtigste Errungenschaft war dar Start einer Umfrage zur MediaWiki-Nutzung. Diese wurde sehr gut rezipiert und durch die Aufrufe und Retweets wissen wir, dass wir in der MediaWiki-Welt starke Verbündete haben. Erste Ergebnisse davon hat Chris Koerner dann auch gleich in der Stakeholder-Session präsentiert. (Nebenbei, die Umfrage läuft noch bis 31. Juli, also fleissig teilnehmen).

Im Januar haben Mark Hershberger und ich auf dem Developer Summit festgestellt, dass es im Bereich MediaWiki an einer Product Ownership fehlt. Oft ist nicht klar, welche Entwicklungen vorangetrieben werden sollen, oder welche von zwei Alternativen einer Implementierung sich durchsetzt. Während es im Bereich der einzelnen Features (VisualEditor, Multimedia, etc) klare Verantwortlichkeiten gibt, ist das bei MediaWiki als Software, die veröffentlicht wird, nicht der Fall. weiterlesen...

15Jul/150

Hallo Welt! ist autorisiertes Beratungsunternehmen (go-inno und go-digital)

von

go-inno-Logo-grünInnovationsberatung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit den BMWi-Innovationsgutscheinen "go-inno" die Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren. Die Gutscheine decken 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratung ab. Die Förderungen des BMWi sind insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gedacht, um diese in ihrer Innovationsfähigkeit zu unterstützen. Hallo Welt! als autorisierter "go-innovativ"-Berater hilft KMU's innovative Ideen vorzubereiten und umzusetzen, das bedeutet prüfen und analysieren von Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen. Am Ende steht eine realistische Einschätzungen von Chancen und Risiken, die bei der Umsetzung Ihrer Innovation hilft. Die Innovationsgutscheine werden bundesweit vergeben (hier finden Sie die Voraussetzungen für eine Förderung).

Beratung zur Digitalisierung des Geschäftsalltags

Des Weiteren sind wir auch in dem Modellvorhaben des BMWi "go-digital" als Beratungsunternehmen autorisiert. Hier werden externe Beratungsleistungen für KMU's einschließlich Handwerk mit bis zu 75 Prozent gefördert. Hallo Welt! ist in den Modulen "Internet-Marketing" und "digitalisierte Geschäftsprozesse" beratend tätig und unterstützt von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Das Modellvorhaben läuft derzeit von 6 (bis 9) Monaten in den Regionen Ruhrgebiet und Sachsen (einschließlich Raum Halle).

5Mai/150

BlueSpice in der Amazon Cloud

von

AWS-Cloud-mit-BlueSpice200pxDie Amazon Web Services haben nun auch die Wiki Engine BlueSpice for MediaWiki im Angebot. Denn über unseren amerikanischen Partner Orbitera wird BlueSpice mit dem Funktionsumfang der freien Version nun in der Amazon Cloud bereitgestellt. Das bedeutet, dass Sie selbst per Klick ein BlueSpice Wiki im AWS Marketplace in nur wenigen Schritten starten können.

BlueSpice im Marketplace der Amazon Web Services

1. BlueSpice Seite im Marketplace aufrufen und, falls nicht schon vorhanden, einen Account anlegen

2. Kontaktinformationen hinterlegen (bitte lesen Sie auch den dort verlinkten Kundenvertrag)

3. Zwischen "OneClick-Launch" und "Manual Launch" wählen und die entsprechenden Eingaben machen (Instanz, Serverregion etc.). Dann die Bedingungen akzeptieren und über den Launch-Button das System starten

3AWS-OneClickLaunch

4. Sie bekommen eine Bestätigung im System und eine E-Mail-Bestätigung mit weiteren Informationen. Als Login für das Wiki  "WikiSysop" als User und Ihre "Instance ID" als Passwort verwenden.

5. Loslegen (User und Admin Handbuch zu BlueSpice findet sich im BlueSpice Helpdesk)

Wie auch sonst bei BlueSpice üblich gibt es keine Nutzerbegrenzungen und Sie erhalten den vollen Funktionsumfang der freien Version (2.23.).

Der Vorteil der Amazon Cloud

Die Kosten sind niedrig, denn es wird pro genutzter Stunde abgerechnet, z.B. bei voller Nutzung mit der kleinsten Instanz am Standort Frankfurt in Deutschland zahlen Sie nur 18,25 Dollar im Monat. Was es mit den Instanzen auf sich hat und welche am besten zu Ihren Anforderungen passt, erfahren Sie hier. Bei AWS können Sie also auch die Serverstandorte frei wählen, neun stehen Ihnen derzeit weltweit zur Verfügung, zwei davon in der EU und mit Frankfurt einer davon in Deutschland. Den Preis, den Sie für die AWS Nutzung zahlen, ist u.a. vom Serverstandort abhängig.

Wenn Sie BlueSpice noch nicht kennen, können Sie es auch erst einmal 30 Tage kostenlos testen. AWS Nutzungskosten fallen während dieser Zeit allerdings an (ab 9,36 Dollar für 30 Tage). AWS bietet außerdem ein kostenloses Nutzungskontingent an. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Nutzungsbedingungen.

Wir empfehlen BlueSpice in der Amazon Cloud im Übrigen insbesondere für Start-ups und kleinere Unternehmen. Diese können sich hier administrative Aufwände einsparen und schnell und einfach das System mit möglichen wachsenden Anforderungen mitskalieren. Zudem bieten die Amazon Web Services ein spezielles Start-up Programm an, dass Sie sich näher anschauen können.

Hilfestellung bei der Buchung erhalten Sie bei den Amazon Web Services oder bei Orbitera.

Hintergründe zu den Amazon Web Services

16Apr/150

Die Top 5 MediaWiki Apps

von

Die bekanntesten MediaWikis finden sich im öffentlichen Bereich. Allen voran die Wikipedia. Nicht verwunderlich also, wenn sich die App-Entwickler vorrangig auf diese Wikis konzentrieren. Hier ein paar der bekanntesten MediaWiki Apps:

1. Wikimedia Apps

Wikimedia Apps ist eine Sammelbezeichnung für eine App, die das Wikimedia-Projekt "Wikipedia" für mobile Anwendungen wie Android und iOS optimiert. Ideal um fremde Städte zu entdecken oder ganz einfach, um Wikipedia einfach und übersichtlich immer dabei zu haben. Seit 2011 wird diese App weiterentwickelt. Der Auftritt des Teams macht soweit einen guten und professionellen ersten Eindruck, es gibt einen Entwicklerchat und eine Mailingliste. Die entwickler treten auch als Team z.B. auf dem Wikimedia Hackathon 2015 in Frankreich auf. Die bisher bestehenden Funktionen wirken abgerundet und funktionieren auch soweit zuverlässig. Hier mal eine kurze Beschreibung:

Basisfunktionen wie Seiten bearbeiten und speichern, aber auch Seiten offline lesen und die Versionsgeschichte durchsuchen sind damit möglich. Neben der Suchleiste befinden sich auf der rechten Seite der Zugang zum Inhaltsverzeichnis des Artikels, über das direkt in einzelne Abschnitte gesprungen werden kann. Ein weiteres Menü rechts oben bietet folgenden Funktionen:

App-Funktionen im rechten oberen Bereich

App-Funktionen im rechten oberen Bereich

  • In anderen Sprachen lesen: den Artikel in einer anderen Sprachversionen aufrufen
  • Seite speichern: Hier wird der entsprechende Artikel in eine Art Favoritenliste abgelegt, die über das Menü links oben aufgerufen werden kann
  • Teilen: Den Artikel mit anderen über Social Media Dienste wie Facebook oder Twitter teilen
  • In der Seite finden: eine Inhaltssuche
  • Schriftart und Farbschema ändern: das ist etwas missverständlich bezeichnet, denn hier kann man zwar zwischen hell und dunkel als Farbschema wählen und auch die Schriftgröße verändern, die Schriftart jedoch nicht.

Über das Menü links oben können heute wichtige Seiten, Verlauf, die gespeicherten Seiten oder eine zufällige Seite aufgerufen werden.
Hier befinden sich außerdem die Einstellungen ("Mehr"), über die zum Beispiel die Sprachversion (in diesem Fall deutsche Wikipedia) festgelegt werden kann.

Die Nearby-Funktion in der Wikipedia App

Die Nearby-Funktion in der Wikipedia App

Eine sehr nettes Feature ist die "In der Nähe Funktion". Hat man sein GPS aktiviert, und klickt auf diese Schaltfläche, die im Menü links oben versteckt ist, dann erhält man eine Liste von Orten, die in der Nähe des eigenen Standortes bei Wikipedia registriert sind. Sehr nützlich bei "selbstgemachten" Stadtführungen!

Ein Klick auf einen Eintrag führt einen zum entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Auf die Entfernungs- und Richtungsangaben sollte man sich zwar nicht 100% verlassen, aber dennoch kann man sich so seine eigene Stadtführung zusammenbasteln oder einfach mal schauen, welche Denkmäler o.ä. denn in der Nähe z.B. der eigenen Wohnung verzeichnet, aber einem noch nie aufgefallen sind.

Auf Nutzerinitiative wird seit Juli 2014  auch ein Nachtmodus zum Lesen im Dunkeln und die Möglichkeit, die Schriftgröße anzupassen ausgeliefert.  Bin gespannt, was hier an Funktionen noch geplant ist.
Sehr angenehm ist im übrigens der Verzicht auf sämtliche Zustimmungen auf Zugriffe u.ä.

2. Voice Wiki

Sich mit Voice Wiki die Wikipedia vorlesen lassen

Sich mit Voice Wiki die Wikipedia vorlesen lassen

Wer ungerne liest und sich lieber vorlesen lässt, der kann Voice Wiki installieren. Diese App ruft über Spracheingabe Wikiartikel auf und liest die Artikel vor. Auch wenn die Frauenstimme äußerst monoton ist, funktioniert das Vorlesen sehr zuverlässig. Achtung: am Anfang werden verschiedene Optionen genannt "1. Start 2. Zufall 3. In der Nähe 1. Beobachtungsliste 2. Einstellungen 3. Anmelden", danach startet dann automatisch das Vorlesen des Artikels. weiterlesen...

25Mrz/150

BlueSpice for MediaWiki auf der CeBIT 2015 – ein kurzer Rückblick

von

Für uns stand auch 2014 wieder die Frage im Raum - CeBIT im kommenden Jahr - ja oder nein? Nach zweijähriger Abwesenheit, haben wir uns wieder dafür entschieden und haben diesmal den Open Source Park als Heimat gewählt. Mit großen Bildern haben wir was für's Auge mitgenommen, mit den Gummifröschen was für den Gaumen und für's Geschäft hatten wir die BlueSpice Subskription mit den Service Handbüchern von marillabax dabei.

Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag

Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag

Die Buchfunktion mit Exportmöglichkeiten und die Begutachtungsfunktion mit Wiedervorlage sind nach wie vor ein Dauerbrenner und als Gesamtpaket mit vielen anderen Features wie z.B. das Einfügen von Bildern per Drag and Drop sah man regelmäßig ein Leuchten in den Augen der Besucher. Angefangen von "Tolles Design" über "Ich habe schon BlueSpice free probiert und das hier setzt noch mal eins drauf - ich bin begeistert" bis hin zu "BlueSpice setzt ja unter den Wikis absolut eine Marke" bekamen wir sehr viel positive Rückmeldungen.

Die CeBIT ist für uns auch immer wieder ein Maßstab wie weit das Thema "Einsatz von Wiki Software in Unternehmen" schon vorgedrungen ist. War früher noch Bestandteil eines jeden Gespräches die Erklärung, was ein Wiki ist, so haben wir das auf der CeBIT 2015 kein einziges Mal getan. Die Themen gingen sofort in die Tiefe und drehten sich meist um konkrete Anwendungsszenarien wie Dokumentation, Handbücher und Wissensdatenbanken/ Knowledge Base. Denn was theoretisch alles mit einem Wiki umgesetzt und verwirklicht werden kann, das ist vielen im Detail nach wie vor noch nicht ganz klar. So schlägt beispielsweise neben den "klassischen" Themen auch immer wieder Semantic auf.

Im Gespräch mit Besuchern

Im Gespräch mit Besuchern

 

Es gab einige Besucher, die über das Stichwort MediaWiki bei uns gelandet sind. Diese waren sehr erfreut wie viel einfacher so ein MediaWiki zu bedienen ist, wenn man BlueSpice draufsetzt. Sehr gefreut haben wir uns auch über die zahlreichen BlueSpice Fans: Besucher, die bereits BlueSpice einsetzen, erzählten uns von Ihren Erfahrungen und wofür sie das Wiki einsetzen.  Wir sind selbst immer wieder überrascht und erfreut darüber, wo, für was und wie kreativ BlueSpice als Company Wiki eingesetzt wird. Auch der Austausch mit den Standnachbarn wie i-doit, incinga und ancud, war für uns wieder ein wichtiger Bestandteil der CeBIT.

Der ein oder andere Systemwechsler ist im Übrigen ebenfalls bei uns gelandet und verließ den Stand mit einem zufriedenen Lächeln. In Bezug auf Usability von Wiki Software ging ein Besucher sogar soweit zu sagen "Wer Facebook kann, kann auch Wiki" - schön, denn wir sehen das genauso und werden weiterhin alles daran setzen BlueSpice in seiner Basis und auch die zusätzlichen Funktionen, die es mitbringt, noch einfacher bedienbar zu machen.

Im Übrigen bieten wir im Nachgang zur CeBIT wieder kostenlose Webinare an, in denen wir mit einem Themenfokus Anwendungsfälle vorstellen.

 

4Mrz/150

Wissensportal für Serviceprozesse und Fachwissen – Kooperation mit marillabax

von

Seit Beginn 2015 können wir mit marillabax einen Servicespezialisten als Partner bei uns begrüßen. Mit marillabax entwickelt Hallo Welt! ein Wiki, das nicht nur funktionell, sondern vor allem inhaltlich auf die Bedürfnisse von Service und Support abgestimmt ist. Das Ergebnis, das auf der CeBIT 2015 vorgestellt wird, nennt sich b-know. Frau Bax erläutert:

Wenn Unternehmen von Service und Support sprechen, dann meinen sie sehr oft ihre telefonische oder E-Mail-basierte Hotline oder den Servicetechniker der vor Ort Probleme behebt. Damit wird Service immer noch als eine notwendige, aber nicht immer geliebte Kostenstelle betrachtet. Erfolgreiche Unternehmen machen jedoch vor, dass Service durchaus mehr sein kann als ein Kostentreiber, nämlich eine kundenorientierte Abteilung, die durch ihre Arbeit Differenzierung im Wettbewerb sicherstellt und gleichzeitig für das Unternehmen wertschöpfend ist. Um dahin zu kommen bedienen sich viele Unternehmen aufwendiger Beratungsprozesse oder teurer Schulungsmaßnahmen.

b-know ist ein internes Wiki-basiertes Wissensportal für alle Service- und Supportprozesse und das notwendige Fachwissen. Mit Hilfe von b-know werden Unternehmen in die Lage versetzt, Ihren gesamten Service zu strukturieren, kundenorientiert aufzustellen, allen Beteiligten schnell und einfach Fachwissen/ Handbücher oder FAQs bereit zustellen – Wissensmanagement zu Ende gedacht.

Wissensmanagement im Service

Wissensmanagement im Service

b-know wird für drei Industrien: IT-Unternehmen, IT-Organisationen und Maschinenbau vordefinierte Templates als Grundlage und Best Practises mitbringen, die einfach an die vorhandenen Prozesse angepasst werden können. Neue Prozesse und neues Wissen kann leicht integriert werden. Durch den Einsatz von b-know können Unternehmen ihre Serviceorganisation deutlich effizienter, strukturierter und mit einem höheren Qualitätsanspruch ausrichten und sorgen so für Kosteneinsparungen und zusätzliche Umsätze im Service- und Support-Umfeld. b-know basiert auf der Wiki-Plattform „BlueSpice“ von Hallo Welt! und wird durch die spezifischen Servicehandbücher von marillabax angereichert.

Auf der CeBit wird diese Lösung am Stand von Hallo Welt! im Open Source Park in Halle 6, H16 (115) präsentiert und kann vor Ort live getestet werden. Darüber hinaus stehen die marillabax Serviceexperten am Montag 16. März und Dienstag 17. März 2015  für intensive Gespräche zur Verfügung. Bei Interesse kann b-know direkt auf der CeBit erworben werden und steht schon am nächsten Tag im Unternehmen zur Verbesserung des Service zur Verfügung.

Update 31.  Juli 2015: Das ITIL-Handbuch kann nun auch direkt über den Shop erworben werden.

30Jan/152

Ein neues BlueSpice Modell

von

BSP Screen

Auf unserer Strategieklausur Anfang Januar haben wir uns für 2015 und 2016 ein paar Ziele gesetzt. Die wichtigsten betreffen die MediaWiki-Distribution BlueSpice. Das erfolgreiche Produkt wird nun richtig Open Source und bietet somit für Kunden und Partner neue Perspektiven.

100% Subskription, ein Produkt, keine Module mehr.

Wir entwickeln nach fünf Jahren das BlueSpice Dienstleistungsmodell weiter. BlueSpice wird künftig in einer einheitlichen Distribution vertrieben. Das bedeutet, dass die kostenpflichtigen Zusatzmodule in einer Edition zusammengefasst werden. Die Kunden können so von Beginn an alle Module nutzen. Und vor allem profitieren sie in bislang unbekannten Maß von aktuellen Neuentwicklungen, da fast alle Neuerungen in diese Distribution aufgenommen werden. Das heißt, Neuentwicklungen sind für die Subskriptionskunden jederzeit auf Wunsch verfügbar. Umständliches Nachkaufen entfällt. Und durch den Wegfall der Modulpreise wird der Einstieg in die professionelle Lösung deutlich preiswerter.

Parallel wird es weiterhin die beliebte BlueSpice free geben, die im Jahr über 20.000 mal heruntergeladen, sowie in über 130 Ländern und in über 20 Sprachen genutzt wird. Die Free behält den bisherigen Leistungsumfang und bleibt der ideale Einstieg in das kollaborative Wissensmanagement.

Wachstum und Verbreitung unterstützen

Warum tun wir das? Zum einen, weil wir es jetzt können. Die großen Linux-Distributionen Red Hat und Suse waren schon immer unsere Vorbilder: Im Linux-Umfeld wurden die besten Open-Source-Modelle für Kunden und Entwickler erarbeitet. Aber aus dem Projektgeschäft kommend und ohne Fremdkapital können wir erst jetzt diesen Schritt gehen.
Ein anderer Grund ist, dass wir zusammen mit neuen Partnern das beste Open-Source-Wiki bauen wollen. Und das geht nur mit weitgehender Offenheit, technisch und ökonomisch. Das Modulsystem hat für uns und unsere Kunden viel geleistet. Doch nun blockiert es uns auf dem Weg, MediaWiki als beliebteste Wiki-Software in Unternehmen weiterzuentwickeln. Ein Modulsystem ist bei weiterem Wachstum für Kunden und Entwickler zu aufwändig und undurchsichtig. Und wir wollen uns nicht in der Verwaltung verlieren, sondern weiter auf die Entwicklung, Integration und Qualitätssicherung konzentrieren.

Radikal Open Source

Auch deswegen öffnen wir radikal die Entwicklung für externe Entwickler. Diese können ab diesem Jahr an allen BlueSpice-Erweiterungen mitarbeiten; auch an den bisher nicht zugänglichen Modulen. Dadurch öffnen wir das Projekt für andere Entwickler, können die Programmierung beschleunigen und die Qualitätssicherung verbessern.
Nicht zuletzt soll BlueSpice mit SemanticMediaWiki (SMW) kompatibler werden, sodass Kunden und Partner nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich für SMW oder BlueSpice entscheiden müssen. Beides ist schon heute möglich. Aber Ende des Jahres, sollen die beiden Welten besser verzahnt sein.

Es wird also arbeitsreich und interessant dieses Jahr. Bereits auf der Cebit kann die neue Distribution begutachtet und geordert werden. Danach geht es in definierten Ausbaustufen weiter. In Richtung eines Ecosystems, das man bereits aus anderen Open-Source-Projekten kennt.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und Zusammenarbeit.

9Jan/152

MediaWiki Images – Das müssen Sie über den Upload und das Bilder einfügen wissen

von

Bilder und Screenshots machen einen wesentlichen Teil von Inhalten aus. Eine Visualisierung von Inhalten unterstützt das Verständnis und erhöht die Motivation sich auch näher mit dem Text zu beschäftigen. Doch wie kann ich nun Bilder in mein MediaWiki hochladen und wie füge ich diese in den Artikel ein? Ich stelle Ihnen kurz vor wie Sie Bilder in MediaWiki hochladen und einfügen, dazu zwei Wege wie das in der freien MediaWiki Distribution BlueSpice geht und zum Abschluss noch einige Hinweise wie Sie an Metainformationen gelangen.

1. Bilder hochladen und einfügen in MediaWiki

Wenn Sie ein normales MediaWiki haben, müssen Sie zwei Schritte an zwei verschiedenen Orten vornehmen, um ein Bild in einen Artikel einzufügen. Zuerst laden Sie das Bild über ein Werkzeug auf einer Spezialseite hoch, um es anschließend in dem oder den Artikel(n) einzufügen.

Upload:

Es gibt eine sogenannte Spezialseite, die es Ihnen ermöglicht ein Bild hochzuladen. Diese Spezialseite heißt "Spezial:Hochladen".  Sie finden den Link dorthin in der Auflistung der Werkzeuge, die meist links in der Navigation verlinkt sind. Oder Sie geben diesen begriff direkt in die URL ein (meinwiki.de/index.php/Spezial:Hochladen). Öffnen Sie diese Seite und Sie sehen vor sich das Hochlade-Werkzeug von MediaWiki.

Werkzeug zum Hochladen von Dateien in MediaWiki

Werkzeug zum Hochladen von Dateien in MediaWiki

Gehen Sie auf Durchsuchen und suchen Sie nach der entsprechenden Bilddatei. Haben Sie diese bestätigt, geben Sie in dem Werkzeug weitere Metadaten an. Zum Abschluss müssen Sie noch auf "Datei Hochladen" klicken und nun wird das Bild in das Wiki hochgeladen. Merken Sie sich den Dateinamen gut, Sie brauchen ihn wieder zum Einfügen des Bildes in einen Artikel.
Und kleiner Tipp: vergeben Sie unbedingt sinnvolle Bildnamen, d.h. der Dateiname beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Bitte also vorher gegebenenfalls das Bild umbenennen, denn das Bild "DIC2009.jpg" ist nicht aussagekräftig und kann später kaum wiedergefunden werden.

Einfügen in einen Artikel: weiterlesen...