Linzer Strasse 299-325, Foto: Wiener Wohnen (c)
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„Ein Wert, den Sie in Zahlen gar nicht ausdrücken können.“

Vor einem guten halben Jahr hat „Wiener Wohnen“, Europas größte kommunale Hausverwaltung, ihr Unternehmenshandbuch sowie das komplette Prozess- und Dokumentenmanagement in eine Wiki-Plattform überführt. Ein Erfahrungsbericht.

„Das Wiki einzuführen, war ein bisschen wie aufräumen“, sagt Ing. Dietmar Milkovits. Er ist Dezernatsleiter für Qualitätsmanagement bei „Wiener Wohnen“, einer sehr traditionsreichen Unternehmung, deren Wurzeln bis in die 1920er Jahre zurückreichen. Als Dienststelle des Magistrats der Stadt Wien verwaltet, saniert und bewirtschaftet „Wiener Wohnen“ heute rund 220.000 Gemeindewohnungen in 1.800 Wohnhausanlagen und ist damit die größte kommunale Hausverwaltung in Europa. Bei ihren Verwaltungsaufgaben sind die rund 750 MitarbeiterInnen mit zahlreichen Vorschriften konfrontiert – das Word-Dokument, in dem diese zunächst in einer Art Unternehmenshandbuch zusammengefasst waren, war gut 600 Seiten stark. Entsprechend aufwändig gestaltete sich die Handhabung, die Suche nach Vorschriften, verbunden mit den flankierend benötigten Dokumenten.

„Mehr als nur irgendein Hype“

„Die große Herausforderung für die Zukunft war es, diese Masse an Informationen für unsere MitarbeiterInnen klar, verständlich und transparent aufzubereiten und wir haben auf ein Werkzeug zurückgegriffen, das bekannt und bewährt ist“, so Milkovits. 2017 traf die Unternehmensleitung deshalb die Entscheidung, dieses Unternehmenshandbuch sowie das komplette Dokumenten- und Prozessmanagement in ein BlueSpice 3-Wiki der Hallo Welt! GmbH zu überführen, das sogenannte „MitarbeiterInnenanleitungssystem“ (MAAS). Auch das hauseigene Intranet wurde im Zuge dessen abgelöst, sozusagen im Vorbeigehen, und seit Mai 2018 gilt: „Wenn ich was brauche, schaue ich ins MAAS.“

„Ein Wiki ist mehr als nur irgendein Hype. Das ist etwas Stabiles, das sich ausbauen und an zukünftige Herausforderungen anpassen lässt“, sagt Milkovits, dessen Dezernat das MAAS federführend betreut und als Betreiber der Plattform fungiert. Suchfunktion, einfache Struktur mit vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten, PDF-Druckfunktion für Dokumente, gefälliges Layout und ein einfach anpassbares Berechtigungssystem benennt er als die grundlegenden Pluspunkte. Weiterlesen

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BlueSpice 3: Das erfolgreiche Firmenwiki ist jetzt noch besser

Mit BlueSpice 3 veröffentlichen wir auf Basis von MediaWiki eine brandneue Version unserer beliebten Wiki-Software. Durch eine gründliche Überarbeitung und den Einsatz neuester Technologien haben wir eine Software entwickelt, die Anwender begeistern wird.

Unter dem Namen BlueSpice (ehemals BlueSpice free) wird es auch in Zukunft eine kostenfreie Basissoftware für private Anwender und kleinere Unternehmen bzw. Anwendungsfälle geben. Klassische Firmenkunden erhalten mit BlueSpice pro wie gehabt Zugang zu einer mächtigen Wiki-Software mit zahlreichen verbesserten und neuen Enterprise-Funktionen. BlueSpice pro ist die Software der Wahl für folgende Anwendungsfälle:

  • Wissensmanagement (Aufbau einer Knowledgebase)
  • Qualitätsmanagement (ISO 9001:2015)
  • IT-Dokumentation (ITIL, ISO/IEC 20000)
  • Technische Dokumentation (VDI 4500)
  • Organisationshandbücher
  • Kundenservice & Support (Online-Helpdesk)

BlueSpice pro steht für Stabilität, Sicherheit und Skalierbarkeit und ist die Grundlage für ein modernes, wissensbasiertes Unternehmen. Als zentrale, bereichs- und standortübergreifende Lösung ist BlueSpice pro DIE Alternative zu Intranet-Lösungen und ein Turbo zur Optimierung Ihrer Unternehmenskultur.

Wir möchten Ihnen die wichtigsten Neuerungen aus BlueSpice 3 vorstellen: Weiterlesen

BlueSpice 3 Jetzt Beta-Tester werden!

BlueSpice 3 Beta

Endlich ist es soweit. Unsere Entwickler haben ganze Arbeit geleistet und heute eine Beta-Version von BlueSpice 3 online gestellt. Damit unsere Wiki-Software noch besser und den hohen Anforderungen gerecht wird, gibt es die Möglichkeit, BlueSpice 3 zu testen und zu kommentieren.

BlueSpice 3 Beta

BlueSpice 3 ist in vielerlei Hinsicht ein großer Sprung nach vorne: Neue Technologien, neue Funktionen, neues Design.

Die Wiki-Software punktet u.a. durch:

  • einfachere Textbearbeitung
  • schnellere High-End-Suche
  • optimierte Benutzerführung
  • verbesserte Diskussionen
  • leichteres Folgen von Wiki-Beiträgen

Aber das ist noch nicht alles! Erfahren Sie hier, was sich mit BlueSpice 3 darüber hinaus verändert hat: Notable Changes.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Uns interessiert natürlich, wie Sie BlueSpice 3 bewerten. Was vermissen Sie? Was würden Sie verbessern? Was finden Sie gut? Weiterlesen

BlueSpice 2.27.3 erschienen!

Release Bild Raketenstart


Alles, was Sie jetzt über die neue Version wissen müssen.

Mit BlueSpice 2.27.3 steht ein neues Patch-Release zur Verfügung. Über 80 Bugfixes bringen unter der Haube zahlreiche Verbesserungen.

 

Die Release-Highlights

Da es sich um ein Patch-Release handelt, enthält 2.27.3 nur ein paar funktionale Neuerungen:

  • Die Anzeige aller Unterseiten ist besser sortiert.
  • Der Link-Assistent InsertLink weist Nutzer darauf hin, ob die gewünschte zu verlinkende Seite existiert.
  • Namensräume können ab jetzt auch Bindestriche im Namen haben.
  • Der Assistent InsertMagic (über den man Tags, Schalter und Variablen einfügen kann) bietet nun die Möglichkeit, den Nutzern eine Liste der wichtigsten Tags zu geben, um längeres Suchen zu verhindern („Quick access“).
  • Unsere Pro-User können im Bookmaker künftig über die Funktion „Massenhinzufügen“ einem Buch viele Seiten auf einmal zuordnen.

Mehr Details finden Sie in unseren aktuellen Release Notes. Und auf der Release-Seite im Helpdesk.

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Web-APIs, Web Services und RSS: Schnittstellen des Social Webs

Vernetzung
APIs, Web Services und RSS sorgen für die technische Vernetzung des Webs. Bild: Günther Herrler, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Zur Technik des Social Webs, Teil 3

Im Social Web werden oft über Mashups verschiedene Datenquellen und Anwendungen neu zusammengestellt. Die technische Grundlage für diese Kombinationen sind die vielen verschiedenen Protokolle, Formate und APIs (Programmierschnittstellen), die den Webdesignern zur Verfügung stehen. Anhand dieser ist es ein Leichtes, die unterschiedlichsten Datenquellen anzuzapfen, automatisch oder manuell zu verarbeiten und zu rekombinieren. Selbst die hier beschriebenen technischen Konzepte werden in den meisten Fällen miteinander verbunden und lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen. Obwohl sie hier also zu Definitionszwecken untereinander und getrennt dargestellt werden, sind die Grenzen zwischen den verschiedenen Techniken fließend. Weiterlesen

Benutzerfreundlichkeit durch Scripts und Ajax

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Zur Technik des Social Webs, Teil 2

Werden im Zusammenhang mit dem Web 2.0 technische Aspekte diskutiert, darf Ajax nicht fehlen. Dabei handelt es sich nicht um ein neues Programm oder eine neue Programmiersprache, sondern lediglich um eine Kombination etablierter Webtechnologien. Der Schöpfer des Begriffs, der Webdesigner Jesse James Garret, hat mit dieser leicht zu merkenden Kurzform eines ansonsten umständlich langen Ausdrucks, nämlich »Asynchronous JavaScript And XML«, erheblich zu der Verbreitung des Konzepts beigetragen.

Zudem konnten in den letzten Jahren eine Reihe von Applikationen durch eine verbesserte Oberfläche und eine elegante ajaxbasierte Lösung das Interesse des Webpublikums auf sich ziehen und damit auch auf Ajax aufmerksam machen. Allen voran ist hier die Google-Suchleiste zu nennen, die schon während des Tippens Vorschläge zur Vervollständigung des Suchbegriffs macht. Dieser Vorgang wäre ohne die Ajax nicht denkbar.

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Zentrale Benutzerverwaltung mit MediaWiki. Die 10 wichtigsten Fragen zu LDAP und Active Directory.

Modern Bouncers
Wer in das MediaWiki reindarf, entscheiden in der Regel zentrale Authentifizierungsserver. Bild: Modern Bouncers von Xxinvictus34535 (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons

Die Anbindung an einen zentralen Authentifizierungsserver gehört heute zum Standard eines jeden Unternehmenswikis. In der folgenden Einführung erklären wir die wichtigsten Hintergründe, Abläufe und Begriffe.

Ab einer bestimmten Größe verwalten Unternehmen Benutzer und Benutzergruppen zentral in einer einem zentralen Verzeichnis. Natürlich kann auch MediaWiki an ein solches zentrales Verzeichnis mit Hilfe von LDAP angebunden werden und das Leben von Administratoren deutlich vereinfachen. In diesem und in folgenden Artikeln wollen wir Ihnen die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen erläutern.  Wir starten mit ein paar grundsätzliche Fragen. Weiterlesen

Best Practise: Produkte und Services im Wiki entwickeln

Pinakothek der Moderne
Orientierung in der Produktentwicklung. Foto: Pinakothek der Moderne, München 2004, by: Reinhard Jahn (CC BY-SA 3.0) via Wikimedia Commons.

Ein Wiki ist das zentrale Tool, um Informationen über sich ändernde Produkte und Dienstleistungen zentral, effizient und systematisch zu teilen. Wie geht man vor? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Wenn Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte weiterentwickeln gibt es viele Fragen, die schnell beantwortet und an die betroffenen Abteilungen und Teams vermittelt werden müssen:

  • Was ist in dem Produkt enthalten?
  • Wie wird das Produkt kalkuliert?
  • Wie unterscheidet sich das Produkt von Konkurrenzprodukten?
  • Gibt es bei der Auslieferung bestimmte Abläufe und Voraussetzungen zu beachten?
  • Wo gibt es Zusatzinformationen über Qualitätsmerkmale oder ähnliche Produkte im Sortiment?
  • Welche Erfahrungen hat man mit diesem Produkt gemacht und wie sollte man es weiterentwickeln?

Vertrieb, Entwicklung, Projektmanagement und Support sind auf möglichst aktuelle Informationen angewiesen, um ihre Aufgabe gut und effizient erledigen zu können.

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go-digital – Jetzt mit uns das neue Förderprogramm nutzen!

LAN-Party
Winter 2004 DreamHack LAN Party, by Toffelginkgo (GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 1.0), via Wikimedia Commons.

Nach einem erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2015, der auf Sachsen und das Ruhrgebiet beschränkt war, startete im Juli 2017 das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das neue Förderprogramm „go-digital“ bundesweit. Dadurch sollen kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU), einschließlich des Handwerks, befähigt werden, die Digitalisierung ihres Geschäftsalltags voranzutreiben, indem sie kostengünstiger externe Beratungsleistung zur Umsetzung der IT-Projekte in Anspruch nehmen können.

Das Programm umfasst drei Module:

  • IT-Sicherheit,
  • Internet-Marketing und
  • digitalisierte Geschäftsprozesse.

Hallo Welt! ist für die Module „Internet-Marketing“ und „digitalisierte Geschäftsprozesse“ autorisiert worden und unterstützt die Unternehmen von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen.

Die zu fördernden Unternehmen müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern,
  • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro,
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland,
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung.

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maximale Anzahl an förderungsfähigen Beratertagen liegt bei 30, es werden 50% des Tagessatzes – der 1.100 Euro nicht überschreiten darf – gefördert.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie von dieser Förderung profitieren wollen. Die Fördermittel stehen erfahrungsgemäß nur begrenzt zur Verfügung.

Tel.: 0941 – 600 80 – 0
E-Mail: sales@hallowelt.com