Start-up is over

Das Projekt Hallo Welt! ist nun bald drei Jahre alt. Die Start-up-Phase ist so langsam vorbei. In der Zwischenzeit hat sich unsere Firma gehörig weiterentwickelt. Über zehn Leute bevölkern das Büro in der Unteren Bachgasse. Was haben die vor?Im Kern bleiben wir ein Anbieter für Firmenwikis. Doch hinter den Kulissen beschäftigen wir uns schon eine ganze Weile mit intelligenten Kombinationen ganz unterschiedlicher Medien: Wikis, Blogs, Social Networks, Microblogging u.v.a.m. Eigentlich die ganze Web 2.0-Palette, im Wechselspiel mit klassischen Systemen; etwa im Dokumentenmanagement.

Ok, das klingt für den Außenstehenden vielleicht etwas trocken, ist aber super spannend, weil dahinter Zukunftsfragen stehen: Wie sieht heute die Arbeitswelt von Leuten aus und wie wird sie in zehn Jahren aussehen?

Zu beobachten ist, dass Prozesse, Kommunikation und Dokumentation in den Unternehmen zunehmend dezentral organisiert werden: über mehrere Standorte verteilt, im engerem Zusammenspiel von Organisationseinheiten etc. Dazu braucht man Systeme und Verfahren, die diesen dezentralen Strukturen gerecht werden.

Aus diesem Grund ist  „Enterprise 2.0“ auch kein Hype, sondern kennzeichnet einen mittelfristigen Wandel der Kommunikationspolitik auch in den Unternehmen. Es geht ja nicht darum, ein Wiki oder ein Weblog einzurichten. Gefragt ist vielmehr ein neues Denken – Entwicklung „bottom-up“, wirkliche Einbeziehung von Mitarbeitern, Schaffung kommunkativer Freiräume. Die Web 2.0-Technologien regen diese Debatte lediglich an und ermöglichen den Strukturwandel.

Wer diesen Weg gehen will, braucht eine Strategie, das nötige Know-how, Manpower und Unterstützung. Unser Ansatz Beratung und Softwareprogrammierung zu kombinieren, hat sich daher als inhaltlich völlig richtig erwiesen.

Und die Leute aus der Unteren Bachgasse machen weiter und gehen die nächsten Schritte. Auf der Oberfläche wird dies durch ein Redesign deutlich, das bis Anfang 2010 umgesetzt wird. Auch dieses Blog ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung:  Wir möchten diese Entwicklungen noch aktiver mitgestalten und noch enger mit Ihnen –  Kunden, Kollegen, Freunde, Neugierige, Innovatoren etc. – ins Gespräch kommen. Ideen teilen? Machen wir.

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