Geschichtswissenschaft und Web 2.0

Auch die Wissenschaften entdecken die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt. Hier ist vor allem für die Sozialwisenschaftler der Weg zu kollaborativen Arbeitsweisen sehr weit. Die einzelnen Fachdisziplinen setzen nach wie vor aus Monografien und die Betonung des Autors. Das hat auch mit dem eisgen Konkurrenzkampf zu tun, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen. Doch für Spezialthemen entwickeln sich auch hier nach und nach Expertenwikis.

Wie Historiker Web 2.0 sinnvoll nutzen können, werden vom 8. bis 10. Oktober Teilnehmer des Geschichtskongresses 2009 in Oberhausen diskutieren.  Richard Heigl macht dort einen Workshop unter den Titel „Geschichte von unten 2.0“. Dort wird erarbeitet, welche Chancen das neue Web für die lokale Geschichtsarbeit bietet, aber auch, welche grundsätzlichen Schwierigkeiten sich ergeben.

Tags drauf findet an der Universität Siegen eine Tagung zu einem ähnlichen Thema statt: „Web 2.0 und Geschichtswissenschaft: ‚Social Networking‘ als Herausforderung und Paradigma“. Wieder wird Richard Heigl zu sehen sein. Dann aber mit einem Vortrag zur Veränderung der wissenschaftlichen Arbeitsweisen durch Web 2.0.

Geschichtskongress
im Oktober 2009

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