Studie zu Enterprise 2.0 – Microblogging und Social Messaging im Unternehmen

Microblogging hat in den letzten Jahren verstärkt den Weg in die externe und interne Unternehmenskommunikation gefunden. Der Twitter-Dienst wird gerne dazu genutzt, Informationen nach außen weiterzugeben, aber auch um Stimmungen von außen einzufangen.  Microblogging eröffnet also die Möglichkeit schnell und prägnant Informationen zu verbreiten.

Mehr als Twitter

Innerhalb von Unternehmen ist der Einsatz von Microbloggingsystemen noch nicht verbreitet. Viele fürchten einen Informations-Overflow. Dabei lässt sich mit Microblogs – in Abstimmung mit anderen Kommunikationskanälen – das Vertteilen von Wissen besser organisieren. So werden beispielsweise viele Newsletter und Rundmails überflüssig, die lediglich Linkhinweise enthalten. Über Statusmeldungen bleibt man über Projektfortschritte auf dem Laufenden u.v.a.m.

Die Handhabung von Micro-Blogging-Systemen ist genauso einfach, wie man es von Twitter kennt. An die Anwendungen selbst werden jedoch andere Anforderungen gestellt. Beispielsweise sollen manche Blogs nur für bestimmte Nutzergruppen sichtbar sein. Deshalb gibt es eine Vielzahl an Microblogging-Systemen, die speziell für das Unternehmensumfeld entwickelt wurden. Vom vergleichsweise einfachen „Enterprise Microblogging“ zu einem umfangreicheren „Micro Sharing“-Konzept, sind verschiedenste Varianten vertreten.  Dazu zählen u.a. Systeme wie Lotus connections, Jive, Socialtext, BlueKiwi, Communote, Yammer…

Studie von n:sight

Die Studie „Social Messaging Vendor“ untersucht insgesamt 17 Microblogging-Systeme.  Verglichen und bewertet werden:

  • User management,
  • Content management,
  • Application management sowie
  • Analysis und Controlling.

Die Basis der Bewertung sind 145 Fragen eines speziell entwickelten Funktionsmodells, das eine Lösung als ein Input-Prozess-Output System begreift und es dahingehend überprüft.

Die Studie ist darauf ausgelegt, eine Marktanalyse zu betreiben, also die bestehende Micro-Blogging Landschaft theoretisch zu beschreiben und je nach Funktion und Angebotskonzept zu differenzieren.  Sie enthält weiterhin eine ausführliche theoretische Grundlage zum Thema Social Messaging in Unternehmen.

Durchführung der Studie im Herbst 2010 von n: sight (Joachim Lindner und Björn Negelmann)

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