Peter Kruse: Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen

Der Psychologe und Unternehmensberater Prof. Dr. Peter Kruse in einem kurzen Statement bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision „Internet und digitale Gesellschaft“, im Deutschen Bundestag. Seine Zusammenfassung:

1) Ein hochvernetztes System mit hoher Spontanaktivität und mit kreisenden Erregungen führt zu Selbstaufschaukelungen, die nicht vorhersagbar sind.

2) Die Macht verschiebt sich zum Nachfrager: extrem starke Kunden, extrem starke Mitarbeiter, extrem starke Bürger sind die Folgen.

Grundsätzlich sehr knackig präsentiert, argumentiert Kruse als Systemtheoretiker. Für meine Begriffe führt das zu gewissen Verkürzungen, die man einrechnen muss, allerdings ist in einer so kurzen Zeit auch unmöglich ein komplexerer Zusammenhang zu entwickeln. Auf jeden Fall hörenswert.

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