BlueSpice im Linux-Magazin – Funktion für Copy & Paste von Bildern kostenlos dabei

Das Paket BlueSpice [paste image] zum Einfügen von Bilder per Drag & Drop
Das Paket BlueSpice [paste image] zum Einfügen von Bilder per Drag & Drop
Das Linux Magazin hat bereits im Sommer 2011 einen ersten Test der damals ersten Version von BlueSpice for MediaWiki durchgeführt. Das Fazit damals: „Blue Spice gibt der mitunter etwas schwer verdaulichen Mediawiki-Oberfläche die richtige Würze und macht unkundigen Admins das Verwalten eines Wikis leichter“ (hier noch einmal zum Nachlesen). Seitdem hat sich jedoch viel getan. Viele Bugs wurden ausgebügelt, in der freien Version gibt es neue Funktionen und neue Business Module sind verfügbar. Zudem hat sich die BlueSpice Website und auch das Helpdesk verbessert. Und der Ausbau des Demos folgt bald. In der Ausgabe 1/2013 (erschienen im Dezember 2012) enthält die DELUG-DVD exklusiv eine BlueSpice VM mit dem Paket  [paste image] als Testversion. Das Paket ist normalerweise kostenpflichtig.

BlueSpice ist die MediaWiki-Distribution für Unternehmen. Als Plattform für kollaboratives Wissensmanagement, als Knowledgebase im Support oder als unkompliziertes Tool für Dokumentationen und Handbücher ist die Software weltweit im Einsatz. BlueSpice wertet die Wikipedia-Software MediaWiki vor allem in den Bereichen Qualitätssicherung, Prozessunterstützung, Administration, Edition und Sicherheit auf.

BlueSpice free und die Lösungen "public" und "docu"
BlueSpice free und die Lösungen „public“ und „docu“

BlueSpice free kann u.a. über die BlueSpice Website kostenlos heruntergeladen werden. Die freie Software kann mit zahlreichen Business-Features individuell erweitert werden, sodass BlueSpice die Möglichkeit bietet, umfassende Enterprise 2.0-Lösungen zu implementieren. BlueSpice wird zudem in drei Lösungsvarianten angeboten: der kostenlosen BlueSpice free, und den beiden kostenpflichtigen (dafür mit zusätzlichen Paketen passend zur Anwendung ausgestatteten) rundum-sorglos Lösungen für öffentliche Wikis (BlueSpice public) und Dokumentationen (BlueSpice docu).

Gerade für Dokumentationen bietet BlueSpice einen Mehrwert. WYSIWYG-Editoren helfen bei der schnellen Eingabe von Beschreibungen und Instruktionen, sowie dem Einfügen von Bildern und Screenshots. Aber auch Tabellen können schnell erstellt und angepasst werden. Seitenvorlagen geben eine inhaltliche Struktur vor. Mit der Facettensuche, die eine search-as-you-type-Funktion enthält, können Titel und Volltexte von Wikiartikeln, ebenso wie eingebundene Dokumente, durchsucht werden.

Die Edition für das Linux-Magazin ist der Release Candidate der neuen Version BlueSpice free 1.20. Sie hat exklusiv die erste Testversion für das kostenpflichtige Modul [paste image] dabei. Mit diesem lassen sich Bilder (z.B. Screenshots) direkt per Drag and Drop (ziehen aus dem Dateiexplorer in den Browser) oder über Copy and Paste aus der Zwischenablage in den Text einfügen. Die Nutzer müssen dazu lokal Java installiert haben.

Der Link auf der Produktpage dazu:

http://www.blue-spice.org/de/produkte/packages/paste-image/

 

Wir entwickeln [paste image] u.a. anderem für eine IT-Dokumentationslösung, die es im nächsten Jahr geben soll.

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7 Kommentare

  • Jürgen M.

    11. Dezember 2012

    Hallo,

    habe mir das Linux Magazin besorgt und sogleich Eure neue Version ausprobiert.
    Ich würde gerne noch ein paar weitere Änderungen vornehmen, wofür ich das Root Passwort benötige. Besteht die Möglichkeit dieses irgendwie zu erhalten?
    Viele Grüße
    Jürgen

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  • Marc R.

    12. Dezember 2012

    Hallo Jürgen,

    Ubuntu-typisch gibt es kein root-Passwort, man kann sich aber als User „bluespice“ mit dem Passwort „bluespice“ einloggen und dann per „sudo su -“ und dem Passwort „bluespice“ zu root machen.
    Wenn man danach für den root-User per „passwd“ ein Passwort vergibt, kann man sich wie gewohnt per „su -“ zu root machen.
    Gruß,
    Marc

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  • Jürgen

    13. Dezember 2012

    Hallo Marc,

    vielen Dank für die Antwort, habe auch gleich Gebrauch davon gemacht.
    Momentan betreibe ich die Virtuelle Maschine auf meinem stationären Rechner, würde diese gerne aber auf den Laptop übertragen.

    Ich habe dafür die *.vdmk Datei kopiert und mit VirtualBox auf dem Laptop eingebunden.

    Kann es sein, dass die *.vdmk Datei sich nicht ohne weiteres Verändern lässt, denn egal wie ich die Datei einbinde, es wird mir nur eine ältere, nicht aktuelle Fassung angezeigt. Die Änderungen die auf meinem stationären Rechner getätigt wurden sind in der VM auf dem Laptop leider nicht.

    Habe ich die falsche Datei kopiert oder muss ich evtl. die Snapshots und *.sav Dateien mitkopieren?

    Grüße
    Jürgen

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  • Marc R.

    17. Dezember 2012

    Hallo Jürgen,

    Ich habe bis jetzt noch keine VMWare-VM mit VirtualBox geöffnet, ich würde aber folgendes versuchen:

    1. VM komplett herunterfahren (per „poweroff“)
    2. http://www.rootz.de/2010/09/virtualbox-vmdk-images-zu-vdi-images-convertieren-einfach-schnell/ (Abschnitt „Der bessere Weg“)

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  • Jürgen M.

    17. Dezember 2012

    Hallo Marc,

    scheinbar lag es an einem Snapshot, in dem die Änderungen gespeichert wurden.
    Gelöst habe ich das Problem so:

    1. Beim Erstellen einer neuen VM auf einem anderen Rechner beim Punkt „vorhandene Festplatte verwenden“ die BlueSpice.vdmk auswählen.
    2. Nachdem die VM erstellt wurde, unter Optionen Massenspeicher (BlueSpice.vdmk) durch den Snapshot ersetzen.

    Danach fährt die VM richtig und auf dem neuesten Stand hoch.

    Danke für die Hilfe!
    Grüße
    Jürgen

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  • Georg

    3. Januar 2013

    Hallo,
    ich wüßte gerne den Benutzernamen und das Passwort zum Anmelden an Bluespice.
    Georg

    Replay
    • Nathalie Köpff

      9. Januar 2013

      Hallo Georg,
      User ist „WikiSysop“ mit Passwort „bluespice“, dann sollte es klappen.
      Viele Grüße
      Nathalie

      Replay

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