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Hallo Welt! Kundentreffen – das BlueSpice Come Together 2012

Wozu brauchen wir ein BlueSpice Kundentreffen?

Wachstum im Wiki - Ideenentwicklung im WikiLab
Wachstum im Wiki – Ideenentwicklung im WikiLab

Das BlueSpice Come Together kam zustande, um Kunden die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig ihre Best Practices vorzustellen und sich über die Entwicklung ihres Wikis austauschen zu können; zudem sollte Hallo Welt! geplante Entwicklungen vorstellen. Der Austausch zu Herausforderungen, Lösungen und Ideenentwicklung sollte von drei Seiten her möglich sein: von Kunde zu Kunde, von Hallo Welt! zu Kunde und von Kunde zu Hallo Welt!. Edeka Minden-Hannover gab dazu den Anstoß und organisierte dankenswerterweise den Veranstaltungsort und half bei der weiteren Planung.

Wie sah unser Tag aus?

Nach einer kurzen, persönlichen Vorstellungsrunde stellten die Kunden ihre Firma und ihr Wiki vor. Hier eine kurzer Überblick: Seit 2009 betreibt die IHK Darmstadt ein Wiki der Hallo Welt! Der Schwerpunkt liegt hier auf einer zentralen Wissensplattform um inhaltliche Dopplungen, und damit Pflegeaufwände einzelner Abteilungen zu reduzieren. Das Wiki löst damit ein Intranet ab. Inhalte betreffen u.a. Mitarbeiter, Anweisungen, Protokolle, Projektportraits sowie Standardprozesse. Eine zentrale Wiki-Redaktion kümmert sich hier Weiterentwicklung des Systems, Marketing nach innen und außen, fungiert als Ansprechpartner und ist für Qualität und Pflege zuständig. Weiterlesen

MediaWiki Skins – Das Auge liest mit

Der Aufbau und das Design der meisten Wikis sehen aus wie die mittlerweile zehn Jahre alte Wikipedia. Doch es geht auch anders. Wer seinem Wiki ein anderes Gesicht geben will, muss einen anderen Skin verwenden. Mit dem Aussehen ändert sich auch die Handhabung einer MediaWiki-Installation. Ich habe hier ein paar Hinweise und Ideen dazu zusammengetragen und erläutere auch kurz die geplanten Schritte im BlueSpice Skin.

MediaWiki wird vielfältiger

Betrachtet man die Wikimedia-Projekte, verwenden diese alle den aktuellen „Vector“-Skin. Vector wurde 2009 für das MediaWiki 1.16+ im Rahmen der Wikipedia Usability Initiative  entwickelt und bringt schon eine klarere Darstellung und Usability-Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger Monobook. Zusätzlich lassen sich einige besondere Funktionen als Vector-Extension herunterladen.

MediaWiki arbeitet bereits an der Weiterentwicklung des Standard-Skins. Die nächste Stufe, der Athena-Skin, wird u.a. mobile Geräte unterstützen. Einen visuellen Eindruck von Athena erhält man hier.

Einen etwas umfangreicheren Ansatz für einen mögliche Neugestaltung der Wikipedia findet man unter Wikipediaredefined. Hier hat eine von der Wikimedia Foundation unabhängige Werbeagentur einen möglichen Entwurf für das zukünftige Design der Wikipedia veröffentlicht. Das ist ganz interessant. Die Designer erläutern ihre Beweggründe und die Entwicklung ihres Entwurfes.  Die Änderungen beschäfigen sich v.a. mit der Übersichtlichkeit der dargestellten Informationen. Das nüchterne Design lenkt den Fokus auf den Inhalt und bezieht sich mit großen Schaltflächen und einer sehr „eckigen“ Darstellung auf die aktuellen Google+ und Windows 8 Layouts. Diese zielen stärker auf Tablet-User und sonstige mobile Gerät ab.

wikiHow - Das Anleitungs-Wiki
wikiHow – Das Anleitungs-Wiki

Es kommt also Bewegung in das Skinning von Wikipedia und auch von MediaWiki. Die Auswahl an verfügbaren alternativen Skins für MediaWiki ist allerdings noch überschaubar. Das hat zum einen damit zu tun, dass beispielsweise ein WordPress mit seinen reichen Auswahl an Themes zehn Mal mehr Downloads und damit auch mehr Installationen hat. Die Entwickler-Community ist einfach größer und damit auch die Zahl der kommerziellen Skin-Anbieter. Zum anderen legen viele Wikibetreiber darauf wert, dass das Wiki wie die Wikipedia aussieht, um  den Wiedererkennungseffekt zu nutzen und die Akzeptanz der Mitautoren nicht zu gefährden. Doch hier ändert sich langsam die Stimmung und so erleben wir sowohl im Web als auch bei unseren MediaWiki-Kunden ein größeres Interesse an neuen, individuellen  Designs als noch vor wenigen Jahren. Weiterlesen

Google+ Ein Social Network auf der Überholspur

Ein Überblick

Zur Liste der Social Networks hat sich in den letzten Wochen das lang erwartete Google+ gesellt. Wieder einmal in Google Manier, war es zunächst nur einem ausgewählten Benutzerkreis zugänglich. Per Einladung konnte man, unabhängig davon, ob man einen Google-Account besitzt, darauf hoffen, zu den Auserwählten zu gehören.
FireShot-capture-091-Willkommen-bei-GoogleMan musste sich lediglich auf der Projektseite registrieren. Selbst jetzt erhält man noch den Hinweis auf der Startseite, dass man zu einem eingeschränkten Nutzerkreis zählt, da sich das Projekt noch in der Testphase befindet. Mit bereits 15Mio angemeldeten Nutzern klingt das allerdings schon etwas witzig – wobei das im weltweiten Vergleich tatsächlich nicht viele sind (Facebook besitzt angeblich weltweit 750Mio registrierte Nutzer). Wurde man also erfolgreich in den Kreis der Auserwählten aufgenommen, findet man sich dank der leichtgewichtigen und übersichtlichen Oberfläche schnell zu recht. Das hat in den ersten Tagen sicherlich zu der hohen Akzeptanz der Plattform beigetragen und die Nutzerzahlen hochgetrieben.

Werfen wir gleich einen Blick auf die verschiedenen Bereiche: Weiterlesen

Bericht KnowTech 2010

Für die Hallo Welt! war es dieses Jahr vom 15.-16.09.2010  in Bad Homburg die erste KnowTech.DSC_07142

Wir haben uns gleich mal als Sponsor probiert und konnten neben etwa zehn weiteren Ausstellern uns selbst als Coaching-Team für Enterprise 2.0 -Projekte und unser blue spice for MediaWiki als Wissenstool präsentieren. Leider traten gleich zu Beginn die üblichen WLAN-Probleme auf. Zu wenige offene Ports verhinderten zunächst den Zugang ins Internet, aber nach einigen Stunden konnte das behoben werden.

Von den etwa 400 Besuchern waren bestimmt 70% direkt mit dem Thema Wissensmanagement beschäftigt oder intensiv vertraut. So ergaben sich einige interessante Gespräche mit zahlreichen Facetten rund um das Gebiet Wissensorganisation und Umgang mit Informationen. Weiterlesen

SEO Tipp zum CMS Joomla!

Ich denke für Suchmaschinenoptimierer(Innen) könnte die folgende Anleitung zur Optimierung von Joomla! ganz hilfreich sein. Alle die Joomla! bereits etwas genauer angeschaut haben, konnten bestimmt schon feststellen, dass der <h1>-Tag bisher ausschließlich für das Logo (!) reserviert war. Überschriften von Komponenten fangen mit <h2> an.

Mit einer kleinen Ergänzung im Joomla! Code lassen sich die <componentheading> Formatierungen mit <h1> erweitern.

Wechseln Sie in das Verzeichnis Ihrer Joomla! Installation und suchen Sie den Ordner:

WEBSITE-NAME\components\com_content\views\category\tmpl

In der Datei default.php ergänzen Sie den Eintrag <?php echo $this->escape($this->params->get(‚page_title‘)); ?> mit <h1> –>> <h1><?php echo $this->escape($this->params->get(‚page_title‘)); ?></h1>

Der Ordner Views beinhaltet Unterordner für weitere Seitendarstellungen… also einfach mal durchschauen, ob es noch weitere default.php Dateien gibt, die überarbeitet werden sollten. Noch wichtiger ist ein Blick auf das aktive Template. Einige Templates überschreiben diese Einstellungen (z.B. ja purity). Also auf jeden Fall im Templateverzeichnis prüfen, ob sich hier auch default.php Dateien befinden (z.B. WEBSITE-NAME\templates\ja_purity\html\com_content\article )

Und natürlich noch zwei wichtige Hinweise zum Schluss:

  1. Alle Änderungen nehmen Sie auf eigene Verantwortung vor ;o)
  2. …und nicht vergessen: beim nächsten Joomla! Update (und die sind nicht selten) sollten man darauf achten, dass diese Einstellungen nicht überschrieben werden

Viel Erfolg.

knowledgecamp 2009 – Eindrücke aus Karlsruhe

Das erste KnowledgeCamp fand letzte Woche in Karlsruhe statt und hat nicht nur bei mir Lust auf mehr gemacht. Ich unterteile meine Eindrücke mal auf die Organisation und die inhaltlichen Aspekte. Die Veranstalter (Karlheinz Pape und Simon Dückert) haben sich ins Zeug gelegt und eine reibungslose Veranstaltung auf die Beine gestellt. Man war immer gut informiert und kann von der Location bis hin zum Abendevent von einer runden Sache sprechen. Bei den Teilnehmern waren überwiegend barcamp newbies vertreten, aber die Stimmung war dennoch sehr schnell familiär und locker.

Bei den Sessions war eigentlich alles zum Thema Wissensmanagement vertreten. Angefangen von der Selbstorganisation über SCRUM, Kunst und Wissensmanagement, öffentliches Wissen (Stadtwikis) bis hin zur WM Vision 2100!

Es waren meist fünf Slots gleichzeitig belegt, so dass man leider auf einige interessante Themen verzichten musste… hier wäre es schön gewesen über eine Abstimmung Inhalte am zweiten Tag nochmal aufzugreifen.

Natürlich gab es aber auch interessante Erkenntnisse für mich. So kann ich mir gut vorstellen, dass die SCRUM Projektmethode gut zu uns passen könnte. Projekte werden in kleine, handliche Pakete definiert und die Einzelaufgaben werden skizzenhaft verbildlicht. Mit diesen übersichtlichen „Bröckchen“ kann man eigentlich nur noch Erfolge erzielen… wäre ja ne super Sache 😉 Die ganzen Zwischenergebnisse könnte man über Microblogging allen Mitarbeitern verfügbar machen. So erzeugt man ein Informationsrauschen, von dem andere Mitarbeiter profitieren können, wenn dadurch die 1:1 Kommunikation etwas aufgebrochen wird.

Apropos Aufbrechen… in diesem Zusammenhang gab es eine Session die uns über künstlerische Elemente das Mittel der „Dezentrierung“ näher gebracht hat. Wenn man also mal an einer Frage hängt oder einen Gedanken nicht weiterführen kann, sollte man eine Möglichkeit suchen, konstruktive Ablenkung zu finden (Musik, Malerei, Sport, Frühjahrsputz ;-)). Am Ende kommt man zum ursprünglichen Problem zurück und betrachtet es aus einer neuen Perspektive.

Damit komm ich auch wieder zum Anfang zurück… Das KnowledgeCamp hat so einige neue Ideen aufgebracht und meine Spannung auf das #gkc10 gesteigert 😉

Relaunch der Regensburger Verbundklassifikation

Es ist eine Erfolgsgeschichte. Die Regensburger Universitätsbiblithek entwickelt seit 1964 eine Systematik zur Erfassung wissenschaftlicher Buchbestände. Die Systematik legt zum Beispiel fest, dass in jeder Bibliothek, die diesen Standard verwendet, unter dem Kürzel CA bis CI Philosophiebücher zu finden sind, dass unter G Germanistikbücher gesammelt werden usw.

Das Besondere:

  • Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist ein freier Standard für Bibliotheken. Es gibt andere Systematiken, deren Verwendung ernsthaft Geld kostet.
  • Dieser Standard wird auch heute noch in Zusammenarbeit weiterentwickelt. Ob hier das Wort „kollaborativ“ so ganz zutrifft, kann der Autor dieser Zeilen nicht sagen. Doch der Ansatz setzt auf Beteiligung und Konsens.

Die RVK hat es bis zu einem Eintrag in der Wikipedia gebracht.

Die Internetseite der RVK wurde in den letzten Wochen von Hallo Welt! gründlich überarbeitet:

  • Es gibt ein neues Design
  • Technisch kommt das Content Management System Joomla! 1.5 zum Einsatz; erweitert um ein nagelneues Joomlawiki.
  • Weiter wurde die RVK-Datenbank angebunden und kann im Joomla! online abgerufen werden.

Die neue Page geht in wenigen Tagen online. Wir wünschen dem Projekt auch noch weiterhin viel Erfolg!