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Innovation Gesundheitsplattform


Ein Wiki als interaktives Tool für Organisations- und Personalentwicklung. Besuchen Sie uns auf der Corporate Health Convention.

Nach Angaben des jüngst veröffentlichten DAK-Gesundheitsreports waren 2015 im Durchschnitt täglich 41 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben. Diese Situation drängt Unternehmen zum Handeln. Dafür sind entsprechende präventive Methoden und Werkzeuge erforderlich. Um diesen Bedarf zu erfüllen, hat Woodbridge mit der Unterstützung von Hallo Welt! ein innovatives, interaktives Gesundheitsforum auf der Wiki-Basis entwickelt.

Screenshot Gesundheits-Wiki
Das Gesundheits-Wiki von Woodbridge

Es bietet eine Plattform, die unternehmensübergreifende, präventive Maßnahmen erleichtert und gibt Organisationen die Möglichkeit, ein langfristiges Gesundheitskonzept aufzubauen und in ein bereits bewährtes System zu integrieren.

Eine solches Vorgehen steigert nicht nur die dauerhafte Produktivität der Mitarbeiter und senkt somit die Fehlzeiten und Kosten, sondern verbessert auch die Attraktivität eines Arbeitgebers für neue Fachkräfte. Weiterlesen

Geschäftsprozesse, Produkte und Services mit dem Wiki einführen und aktualisieren

Viele Firmen nutzen Wiki Software von Anfang an als Wissensmanagementplattform, doch meist stellt sich innerhalb kurzer Zeit heraus, dass das Wiki noch an vielen anderen Stellen Probleme lösen kann. Beispielsweise wird es zunehmend auch als Qualitätsmanagementsystem (QMS) wichtig. Geschäftsprozesse, Dienstleistungen und Produkte werden hier aufgeschrieben und verbreitet. Das Wiki ist dabei Plattform, um beispielsweise die Prozesse fortlaufend und möglichst transparent zu optimieren und zu ergänzen, im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Es ist Nachschlagewerk und Hilfsmittel für interne Fortbildungsmaßnahmen. BlueSpice pro, als speziell für Unternehmen entwickelte Wiki Engine, bringt alle nötigen Voraussetzungen mit, um ein Unternehmen zu organisieren. Doch wie geht man am besten vor?

Zuerst Struktur oder zuerst Inhalte?

Zunächst gibt es das Henne-Ei-Problem: Schreibt man zuerst die Artikel oder baut man zuerst die Struktur und füllt dann die Artikel mit Inhalten? Die Antwort ist „beides“.
Man kann zum Beispiel mit Beschreibungen von Abläufen beginnen, die man im Wiki als Artikel anlegt. Um die Übersicht nicht zu verlieren, ist es hilfreich, all diese Abläufe auf einer Extraseite zu sammeln und zu sortieren.

Das Einführen von neuen Geschäftsprozessen ist leider nicht in wenigen Tagen erledigt. Von daher ist es ratsam, Schritt für Schritt vorzugehen. Legen Sie eine Grundstruktur für die Prozesse an, die in naher Zukunft bearbeitet werden sollen. Dazu sollte aber im Vorfeld schon eine Idee von den künftigen Strukturen als Grundlage bereitstehen. Man kann sich z.B. an standardisierten Gliederungen orientieren oder diese sogar übernehmen (eine solche Struktur und Inhalte für ITIL-Handbüchern gibt es z.B. hier). Der Vorteil von diesen Standardisierungen liegt vor allem in der enormen Zeitersparnis und darin, dass diese Gliederungen eine gute Vorbereitung für eine spätere Zertifizierung darstellen.
So oder so geht es darum, dass Seiten für Prozessbeschreibungen angelegt werden, die demnächst mit Inhalten gefüllt werden. Damit diese Prozesse für alle Mitarbeiter sofort sichtbar sind, sollten diese in der Navigation ihren festen Platz bekommen.

Klassische Aufteilung: Allgemeine WIssensdatenbank und Organisationsbeschreibungen in der Navi
Klassische Aufteilung: Allgemeine Wissensdatenbank und Organisationsbeschreibungen links in der Navigation

Über eine Buchfunktion, wie in BlueSpice dem Bookmaker, können im Wiki hierarchische Strukturen angelegt und als Handbuch exportiert werden. Weiterlesen

Ein neues BlueSpice Modell

BSP Screen

Auf unserer Strategieklausur Anfang Januar haben wir uns für 2015 und 2016 ein paar Ziele gesetzt. Die wichtigsten betreffen die MediaWiki-Distribution BlueSpice. Das erfolgreiche Produkt wird nun richtig Open Source und bietet somit für Kunden und Partner neue Perspektiven.

100% Subskription, ein Produkt, keine Module mehr.

Wir entwickeln nach fünf Jahren das BlueSpice Dienstleistungsmodell weiter. BlueSpice wird künftig in einer einheitlichen Distribution vertrieben. Das bedeutet, dass die kostenpflichtigen Zusatzmodule in einer Edition zusammengefasst werden. Die Kunden können so von Beginn an alle Module nutzen. Und vor allem profitieren sie in bislang unbekannten Maß von aktuellen Neuentwicklungen, da fast alle Neuerungen in diese Distribution aufgenommen werden. Das heißt, Neuentwicklungen sind für die Subskriptionskunden jederzeit auf Wunsch verfügbar. Umständliches Nachkaufen entfällt. Und durch den Wegfall der Modulpreise wird der Einstieg in die professionelle Lösung deutlich preiswerter.

Parallel wird es weiterhin die beliebte BlueSpice free geben, die im Jahr über 20.000 mal heruntergeladen, sowie in über 130 Ländern und in über 20 Sprachen genutzt wird. Die Free behält den bisherigen Leistungsumfang und bleibt der ideale Einstieg in das kollaborative Wissensmanagement.

Wachstum und Verbreitung unterstützen

Warum tun wir das? Zum einen, weil wir es jetzt können. Die großen Linux-Distributionen Red Hat und Suse waren schon immer unsere Vorbilder: Im Linux-Umfeld wurden die besten Open-Source-Modelle für Kunden und Entwickler erarbeitet. Aber aus dem Projektgeschäft kommend und ohne Fremdkapital können wir erst jetzt diesen Schritt gehen.
Ein anderer Grund ist, dass wir zusammen mit neuen Partnern das beste Open-Source-Wiki bauen wollen. Und das geht nur mit weitgehender Offenheit, technisch und ökonomisch. Das Modulsystem hat für uns und unsere Kunden viel geleistet. Doch nun blockiert es uns auf dem Weg, MediaWiki als beliebteste Wiki-Software in Unternehmen weiterzuentwickeln. Ein Modulsystem ist bei weiterem Wachstum für Kunden und Entwickler zu aufwändig und undurchsichtig. Und wir wollen uns nicht in der Verwaltung verlieren, sondern weiter auf die Entwicklung, Integration und Qualitätssicherung konzentrieren.

Radikal Open Source

Auch deswegen öffnen wir radikal die Entwicklung für externe Entwickler. Diese können ab diesem Jahr an allen BlueSpice-Erweiterungen mitarbeiten; auch an den bisher nicht zugänglichen Modulen. Dadurch öffnen wir das Projekt für andere Entwickler, können die Programmierung beschleunigen und die Qualitätssicherung verbessern.
Nicht zuletzt soll BlueSpice mit SemanticMediaWiki (SMW) kompatibler werden, sodass Kunden und Partner nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich für SMW oder BlueSpice entscheiden müssen. Beides ist schon heute möglich. Aber Ende des Jahres, sollen die beiden Welten besser verzahnt sein.

Es wird also arbeitsreich und interessant dieses Jahr. Bereits auf der Cebit kann die neue Distribution begutachtet und geordert werden. Danach geht es in definierten Ausbaustufen weiter. In Richtung eines Ecosystems, das man bereits aus anderen Open-Source-Projekten kennt.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und Zusammenarbeit.

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 3/3: Kommunikation, Wikidata, Übersetzungen

Kommunikation und Benachrichtigung – das Ende der klassischen Diskussionsseiten

Gute Nachrichten kommen von einer anderen Baustelle: dem MediaWiki-Kommunikationssystem. Dieses beruht bislang auf den Diskussionsseiten. Doch diese werden, so wie wir sie heute kennen, schon bald verschwunden sein. Genauer: Die Diskussionsseiten werden sich grundlegend verändern und mit dem Benachrichtigungssystem verschmelzen.

Der Umbau des MediaWiki-Kommunikationssystems geschieht nämlich über zwei Erweiterungen:

  •  Echo ermöglicht die individuelle Verfolgung von Änderungen, erleichtert den Überblick über das gesamte System und ist ein Rahmen für verschiedene Kommunikationsservices. Echo ist als neues Benachrichtigungssystem bereits in der Wikipedia implementiert.
  • Flow erleichtert die Diskussionen. Man kann einfacher Diskussionsverläufe verfolgen; Antworten werden über Echo angezeigt. Und anderes mehr. Ziel dieser Entwicklung ist der Aufbau eines modernen Diskussions- und Kollaborationssystems für alle Wikimedia Projekte. Ein interaktiver Prototyp ist bereits online.
Screenshot der Flow-Prototyp-Seite
Screenshot der Flow-Prototyp-Seite

Am Ende wird MediaWiki über einen neuen Kommunikationslayer verfügen, der längst überfällig war. Wichtig ist noch der Hinweis, dass die Kombination von Artikel und Diskussion – ein Wesensmerkmal und Erfolgsprinzip von MediaWiki – erhalten bleibt. Die Artikel werden nicht von den dazugehörigen Diskussionen getrennt. Denn die Verbindung von Artikel und Diskussion ist ein Ordnungsprinzip, das MediaWiki einzigartig und gegenüber vielen anderen Lösungen überlegen macht. Flow und Echo können dieses MediaWiki-Grundprinzip erst richtig zur Entfaltung bringen.
Dennoch sind viele in der Wikimedia-Community skeptisch. Weiterlesen

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 2/3: Visueller Editor und simultanes Bearbeiten

Visueller Editor – der Wikicode wird abgelöst

Wer in den letzten Jahren einen Wikipedia-Artikel geschrieben oder verbessert hat, kennt bereits den Visuellen Editor, der nun einen gewissen Reifestatus erreicht hat. (Siehe auch den Beitrag von Nathalie Köpff zum Thema). Die Aufgabe, einen solchen Editor zu schreiben, ist ein Großprojekt. Im Unterschied zu anderen Web-Anwendungen muss ein Editor für die Wikipedia nicht nur mit unterschiedlichen Sprachen (zum Beispiel mit Rechts-Links-Ausrichtung) zurechtkommen, sondern auch noch die vielen Funktionen des Wikis, das Vorlagensystem, die Magic Words u.a.m. verarbeiten. Dazu musste mit dem Wikitextparser Parsoid eine ganz neue technologische Grundlage gelegt werden. Und da sich die Wikipedia, aber auch die Webstandards (Browser, Protokolle, Sprachen) weiterentwickeln, bleibt die Aufgabe für lange Zeit ein komplexes Projekt. Aber auch ein lohnendes Projekt, das Bedeutung für die gesamte Webcommunity hat – da zum Beispiel kein kommerzieller Anbieter einen Editor für über 100 Sprachen entwickeln und frei zur Verfügung stellen würde.

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen
Aktueller Stand (September 2014) des „VisualEditor“ auf mediawiki.org zu sehen

Dennoch ist das Projekt bis heute in der Wikimedia-Community sehr umstritten. Dazu trug bei, dass die Einführung des Editors zu großen Komplikationen geführt hat. Der Editor war bei der ersten Implementierung einfach noch nicht einsatzbereit.

Die Skepsis in der Community gegenüber dem Editor hat aber auch damit zu tun, dass mit dessen zunehmender Nutzung der Wikitext weitgehend entfallen dürfte. Was für den einen eine tolle Möglichkeit ist, bedeutet für den anderen den Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten. Denn bislang kann man mit Bordmitteln des Wikis viele kleine Tools bauen (zum Beispiel Vorlagen oder Überblickslisten). Auch das Setzen einfacher Formatierungen ist für geübte Wikitext-Kenner wesentlich effektiver.

Doch über die Zeit bewirkte der Wiki-Code, der das Bearbeiten einfacher machen sollte, das schiere Gegenteil. Weiterlesen

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 1/3: Skinning, Mobile, Dialoge

Es tut sich viel, rund um MediaWiki. Seit über einem Jahr wird die Weiterentwicklung der Software erkennbar mutiger. Es wird spannend! Gerade in 2015 werden wir viele der Veränderungen sehen, an denen bislang im Hintergrund gearbeitet wurde. Und in nur wenigen Jahren wird das System mit dem MediaWiki von heute nicht mehr vergleichbar sein. Sowohl die technische Architektur als auch die Benutzerführung wird neu überdacht und den neuen Erwartungen der Nutzer angepasst. Wir wollen kurz die wichtigsten Entwicklungsprojekte vorstellen.

Die neuen Impulse in der MediaWiki-Entwicklung kommen in erster Linie von der Wikimedia Foundation (WMF), also der Betreiberin von Wikipedia und ihren Schwesterprojekten. Die Foundation sieht ihre künftige Kernaufgabe in der Softwareentwicklung und will diesen Bereich personell stark ausbauen. Die neue Geschäftsführerin der Foundation, Lila Tretikov, kündigte im Oktober 2014 an, dass der große Teil der Investitionen in die Produktentwicklung und Softwareentwicklung fließen wird. Und hier hat vor allem der Ausbau der mobilen Funktionalitäten Priorität (siehe hierzu den Beitrag von James Temple).

Skinning – Mehr Überblick

Für den normalen Nutzer werden die Änderungen vor allem beim Design der Wikipedia sichtbar. In naher Zukunft wird der neue Skin „Winter“ implementiert. Man kann sich bereits einen interaktiven Prototyp im Web anschauen.

 

Das Vector Interface Design "Winter" (Version 0.6, Stand 10/2014)
Das Vector Interface Design „Winter“ (Version 0.6, Stand 10/2014)

 

Ein großes Redesign, wie es noch mit der Studie zum Skin Athena angedacht war, wird offenbar nicht mehr angestrebt. Aber das Erscheinungsbild der Wikipedia und damit auch der Standardsoftware MediaWiki wird trotzdem wesentlich übersichtlicher, moderner und konsistenter. Das neue Design soll zum Mitmachen einladen, Abläufe vereinfachen und mehr Orientierung schaffen. Die klassischen Funktionen – editieren, diskutieren, unterschiedliche Versionen vergleichen u.a.m. – treten stärker in den Vordergrund und werden übersichtlicher. Und viele bisher eher versteckte Funktionen werden eleganter in den Skin eingebunden.

Visuell attraktiver wird die Wikipedia, und damit auch MediaWiki, durch die Erweiterung MediaViewer. Damit lassen sich Bildquellen besser und größer darstellen. Außerdem kann man sich nun durch die Bilder eines Artikels klicken.

Mobiles Frontend

Die MediaWiki-Entwickler setzen beim Skinning nicht auf Responsive Design, sondern bieten eine eigene Oberfläche mit dem Namen MobileFrontend an, die ständig weiterentwickelt wird. Wohin die Entwicklungen im Bereich Mobile gehen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ersichtlich. Zu erwarten ist jedoch, dass die Bearbeitung und Wartung von Texten, Uploads und Kommunikation der Nutzer untereinander ausgebaut werden.

Artikelansicht über den Mobile Skin
Artikelansicht über den Mobile Skin

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Open Culture? – Die rechtlichen Möglichkeiten digitalisierter Noten

Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"
Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“

Auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“ sprach der Münchner Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht Dr. Christian Kuntze (Kanzlei Kuntze Mayer & Partner) über die rechtliche Situation im Umgang mit Musiknoten und bewertete die Chancen eines Musikwikis.

Kuntze skizzierte die allgemeinen urheberrechtlichen Grundlagen und machte dann deutlich, dass Musiknoten oft noch stärkeren Restriktionen unterworfen sind, als Musikaufnahmen. Musiknoten dürfen zwar aufgeschrieben, aber nicht kopiert werden. Konkret dürfe man Musiknoten nicht einmal zu Hause auf dem eigenen Drucker für private Zwecke ausdrucken, während bei Tonquellen private Kopien erlaubt seien: „Alle Änderungen und Vervielfältigungen benötigen die Zustimmung des Verlags und der Komponisten“, so Kuntze.

Dahinter stecke natürlich die Angst der Verlage, deren Notenbücher auch durch den privaten Ausdruck völlig entwertet werden. Und diese machten politischen Druck, der dann zu entsprechenden Gesetzen führte. Wenn Musiknoten nun auch noch auf öffentlichen Wikiplattformen zu finden sind, werde die Lage für Verlage zwangsläufig noch schwieriger und es sei mit entsprechendem Widerstand zu rechnen.

Umgekehrt sei auch klar:

  • Ein strenges Copyright begünstigt Medienunternehmen und benachteilige Urheber und Kreative.
  • Ein strenges Copyright verhindert die Entwicklung freier Kultur.

Die Lösung dieses Dilemmas sei hier nur ein neuer, fairer Umgang miteinander. Hier setzt Christian Kuntze vor allem auf eine neue Generation junger und vertraglich noch ungebundener Musikerinnen und Musiker.

Ein Musikwiki könnte eine ideale Plattform für jene Musiker sein, die ihre Werke selbst verwerten möchten, und die ihre Rechte nicht komplett abgeben wollen oder müssen.  Ein Musikwiki könnte zusammen mit den Verlagen – und angestoßen von den Komponisten – neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Kuntze ermutigte am Ende die Anwesenden: Alle Rechte sind ja frei verhandelbar. „Und wenn wir ein vernünftiges Umgehen miteinander haben, dann ist die Welt wieder gut.“

Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements – einige Grundlagen

Hans VogelDieser Gastbeitrag stammt von Hans Vogel. Er ist Franchise-Handbuch-Spezialist und beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau und der Einführung von QM- und TQM-Systemen. Herr Vogel ist Partner der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH im Bereich der Franchise-Handbücher. In diesem Beitrag stellt Herr Vogel einen Überblick über Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements vor.

In den kommenden Wochen wird ein zweiter Teil veröffentlicht, der die Anwendung des Prozessmanagements in der Praxis beschreibt – ganz konkret – Prozessmanagement mit der Verwendung von MediaWiki mit Upgrade auf BlueSpice.

Entstehung und Entwicklung des Prozess-Managements

In den Wirtschaftsteilen von Zeitungen wird immer wieder über der Notwendigkeit geschrieben, dass die Unternehmen ihre Prozesse beherrschen müssen.  Auch wird häufig von einer erfolgreichen Neuorganisation, der Optimierung der Strukturen, Reorganisation zur Steigerung von Rentabilität und Wachstum etc. in Unternehmen berichtet. Doch was ist mit der Beherrschung von Prozessen, Neuorganisation, Optimierung, Reorganisation etc. eigentlich gemeint?

Diese Begriffe stehen in enger Verbindung mit dem Thema Organisation in Unternehmen, die als überaus wichtiges Instrument zur Erreichung der Unternehmens-Ziele angesehen wird. Organisation in einer Organisation also. Bei der Lösung der Aufgaben eines Unternehmens spielen offenbar strukturelle Fragen immer wieder eine besonders wichtige Rolle. Dabei ist es eher untergeordnet, ob es sich um Kunden-Orientierung, Markt-Ausrichtung, Strategie-Umsetzung oder Risiko-Management etc. handelt. Weiterlesen

Musikwiki – Neue Möglichkeiten für Verlage und Komponisten

Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"
Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“

Dr. Markus Neuschäfer ist Business Development Manager bei epubli GmbH, einer Selfpublishing-Plattform. Er nahm am Musikwiki-Symposion am 17.März 2014 in Alteglofsheim teil und hielt einen Vortrag über „eBooks and Friends. Neue Verwertungsmöglichkeiten für Verlage und Komponisten“. Wir baten ihn nach der Veranstaltung seinen Standpunkt noch einmal zusammenzufassen.

„Ich habe einige Verwertungsmöglichkeiten vorgestellt, die u.a. aus Chris Andersons Buch „Free – Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets.“ entnommen sind. Ich denke, Musiker können von Musikwikis wie von anderen kostenlosen Verwertungsmöglichkeiten profitieren, indem sie einen Teil ihrer Angebote freistellen und ihre Musik kostenlos anbieten. Es wäre als Subventionierung zu verstehen, wenn ein kleiner Teil freigegeben wird.

Von unseren Selbstpublishing-Autoren beobachten wir, dass es vor allem ein Marathon ist und kein Sprint, dass es vor allen Dingen darauf ankommt, als selbstständiger Künstler ein Publikum zu schaffen und im Kontakt mit dem Publikum die eigene Marke zu entwickeln. Das sehen wir bei eBook-Autoren, bei Print-Autoren und auch bei Musikern. Weiterlesen

Von Musiklehrern, Chorleitern, Bands und Musikensembles: Die Hürden im Umgang mit freien Noten

Markus Dankesreiter vom Heartchor in Regensburg
Markus Dankesreiter vom Heart Chor in Regensburg

Der Heart Chor in Regensburg hat viele kleinere Veranstaltungen und alle zwei bis drei Jahre größere Veranstaltungen, bei denen auch Schauspieler vom Theater Regensburg mitmachen. Das Heart Chor Ensemble singt auch auf Hochzeiten.  Das Repertoire ist vielfältig und reicht von Pop-Balladen über geistliche Gesänge, romantische Stücke bis hin zu jazzigen Arrangements. Der Heart Chor ist als Verein organisiert.

Richard Heigl führte beim Symposion „Freie Noten im Internet!?“ ein Interview mit Chorleiter Markus Dankesreiter über die bisherigen Hürden und zukünftige Wünsche von Chorleitern im Umgang mit Noten. Weiterlesen