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W3C WebPlatform: HTML 5 und mehr – das wird richtig groß!

Das wird was richtig Großes: Gestern ging die WebPlatform.org des W3C an den Start und Hallo Welt! ist mit von der Partie!

Die WebPlatform soll eine zentrale Ressource für Webentwickler werden. Neben einem Referenzteil für HTML, JavaScript, CSS, DOM, Barrierefreiheit und mehr, gibt es Tutorials. Zudem werden in einem speziellen Bereich die wichtigsten Konzepte rund ums Web erklärt. Dass das W3C, das hinter dem Projekt steht, es ernst meint, zeigen die Partner, die mit im Boot sind. Es haben sich die prominentesten Größen des WWW zusammengefunden: Adobe, Apple, facebook, Google, hp, Microsoft, Nokia, mozilla und Opera.

Obwohl schon viele Inhalte eingepflegt oder aus Quellen wie der MSDN importiert wurden, ist bei so einem großen Anspruch noch enorm viel Arbeit zu tun. Daher ist die WebPlatform auch mit Social Tools gespickt, um Interessierte zum Mitmachen anzuregen:

Auf MediaWiki basierende Startseite der WebPlatform
Auf MediaWiki basierende Startseite der WebPlatform

Die zentrale Seite ist – wie könnte es anders sein – ein MediaWiki. Bearbeiten kann jeder, man muss sich nur einen Account zulegen.

Für schnelle Fragen gibt es einen Chat. Einfach einen Nickname angeben, verbinden und schon ist man live dabei.

Bewährt hat sich daneben für etwas komplexere Problemstellungen eine Frage-Antwort-Seite, die man unter dem Link Forum findet. Hier werden den Fragen Tags zugeordnet, die Anzahl der Antworten ist sichtbar und die Antworten können bewertet werden. Auf der rechten Seite findet sich außerdem die Möglichkeit Fragen und Antworten über unterschiedlichste Abfragen vorzusortieren.

Forum auf WebPlatform.org
Forum auf WebPlatform.org

Ein Blog mit Beiträgen der Partner rundet das Angebot ab.

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Das BlueSpice-Wiki kommt in die Cloud

Ein wichtiger Meilenstein für die Firmenwiki-Lösung BlueSpice ist die Entwicklung erster Cloud-Angebote bis Ende 2012. Im vierten Quartal dieses Jahres ist es endlich soweit: BlueSpice wird sowohl im Fujitsu Cloud Store angeboten, als auch im Rahmen der Open-Source-Cloud-Infrastruktur der Deutschen Wolke.

Wozu die Cloud überhaupt gut sein soll, welche Strategie wir damit verfolgen und was das konkret den Unternehmen bringt, erklären wir kurz in diesem Blogbeitrag – und natürlich in diesem Video.

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Ich backe eine Facebook App

Damit es in der Hallo Welt! nicht langweilig wird, haben wir uns kürzlich in einem Projekt der wilden Facebook-Welt gestellt. Die Mittelbayerische Zeitung hatte sich und uns die Aufgabe gegeben, zwei Veranstaltungen tagesaktuell zu begleiten und zusätzliche Funktionalität gegenüber der „normalen“ Fanpage bereit zu stellen.

Wie funktionieren Facebook Apps?

Grundsätzlich sind Facebook Apps als autonome Webseiten zu verstehen, die innerhalb von Facebook in einem iFrame eingebettet werden. Facebook und die Webseite werden gegenseitig bekannt gemacht, indem man auf Facebook die Adresse der Seite und dort wiederum einen geheimen Zahlencode der App für Facebook hinterlegt. Schon funktioniert die Kommunikation und ich kann von meiner App aus die relevanten Daten lesen. Wie man sowas genau einrichtet, ist vielerorts im Netz beschrieben, z.B. hier im Facebook App Tutorial. Wichtig ist, dass man sich einen Server zulegt, der ein gültiges SSL-Zertifikat besitzt. Facebook besteht auf einer sicheren Verbindung, und selbst gebaute Zertifikate werden hier nicht akzeptiert.

Um das Rad und wichtige Webseitenfunktionen und -standards nicht ständig neu erfinden zu müssen, haben wir uns entschlossen, auf ein Framework zu setzen. Unsere Wahl ist auf CakePHP gefallen. Es ist einigermaßen leichtgewichtig, schnell und intuitiv zu erlernen und bietet mit seinen Plugins einige interessante Features (in unserem Fall die Verbindung zum Facebook-SDK und das einfache Skalieren von Bildern).

Facebook selbst spricht man über die OpenGraph-API an. Die übernimmt z.B. die Authentifizierung des Nutzers oder das Posten auf der Timeline und wird serverseitig über das oben genannte Facebook PHP SDK gesteuert. Die dynamischen Elemente im Browser werden vom JavaScript-SDK übernommen.

Was haben wir gelernt?

Bei der Umsetzung der Apps haben wir einige Erfahrungen gemacht, die ich gerne weitergeben möchte.

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Lobbypedia für den Grimme Online Award nominiert.

Vor wenigen Tagen hat die Jury die Nominierungen für den Grimme Online Award (GOA) bekannt gegeben. Wir freuen uns, dass ein von uns betreutes Projekt, die Lobbypedia, im Themenbereich „Wissen und Bildung“ ausgewählt wurde, und drücken die Daumen für die letzte Runde! Übrigens kann die Weböffentlichkeit einen Publikumspreis vergeben. Deswegen: Schaut euch die Kandidaten an und stimmt hier ab! Gern auch für die Lobbypedia.

„Der Grimme Online Award Wissen und Bildung zeichnet beispielhafte Angebote aus, die der Vermittlung von allgemein relevanten Wissensinhalten dienen und einen Beitrag für gesellschaftliche Bildung, Beratung und Aufklärung leisten,“ heißt es auf der offiziellen GOA-Website. Diesen Zielen sieht sich die Lobbypedia verpflichtet wie nur wenig andere Projekte. Die noch junge aber schon sehr erfolgreiche Organisation LobbyControl startete 2010 das Projekt, um Wissen, Daten, Fakten und Zusammenhänge über die Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit zu recherchieren und zu veröffentlichen. Dabei stand u.a. das britische Webprojekt Spinwatch Pate.

Sorgfalt bei der Informationsbeschaffung, Verlässlichkeit und Belegbarkeit der Informationen ist für LobbyControl von zentraler Bedeutung: Falsche Informationen würden die Organisation schnell unter politischen und finanziellen Druck setzen. Deswegen wurde der Autorenkreis bislang eher behutsam erweitert. Autorinnen und Autoren sind aber immer gesucht und willkommen! Es gibt auch Überlegungen, die Lobbypedia mittelfristig ganz zu öffnen und mit einem einfachen Freigabemechanismus wie in der Wikipedia zu steuern.  Das wird sich aber zeigen. LobbyControl erkundet hier noch ziemliches Neuland. Die weitere Entwicklung des Projekts bleibt in jedem Fall spannend. Die publizierten Inhalte sind es bereits.

Übrigens legte das Projekt im Oktober 2010 einen medialen Traumstart hin. Die umfassende Berichterstattung in klassischen Massenmedien und in der Blogosphäre, sowie 600 Seitenabfragen in der Minute beim Launch des Projekts dokumentieren das große Interesse der Netzöffentlichkeit an mehr Transparenz in der politischen Einflussnahme.

Hallo Welt! darf das Projekt und das zugrunde liegende MediaWiki von Beginn an technisch betreuen. Bedeutsam an diesem Projekt ist zum einen die Kampagnenfähigkeit (Serverarchitektur für kurzzeitige Hochlast) und zum anderen die zeitweilige Unterstützung der Redaktion (Berechtigungssystem, inhaltliche Strukturierung, Training).

Wir bedanken uns bei der Gelegenheit für die großartige Zusammenarbeit mit Felix Kamella, Ulrich Müller und Elmar Wigand von LobbyControl und den Kolleginnen und Kollegen von JPBerlin, die für die Server sorgen.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit…

Gestern erhielten wir als Gastgeschenk von einer Kundin die komplette Serie der „Dschungelbuch“-Kuscheltiere der McDonalds Happy Meals aus dem Jahre 2000. Diejenigen, die uns kennen, können ja gerne mit uns überlegen, welcher Hallo Welt!-Mitarbeiter durch welches Tierchen repräsentiert wird.

Vielen Dank für die charmante Idee, Miriam!

PS: Ich weiß schon, wer der Affe ist. 😉

MedienWiki eröffnet!

Das MedienWiki, das Informationen über Aus- und Fortbildungen im Medienbereich liefert, ist eines der Hallo Welt! Kundenprojekte. Am 1. Juni 2011 ging das Projekt auch offiziell online.

Nirgendwo sonst können sich Schüler, Studenten, aber auch Weiterbildungsinteressenten so umfassend über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in der Medienbranche informieren wie im MedienWiki. Neben Aus- und Fortbildungsinstitutionen, wie der Deutschen Journalistenschule, der Akademie der Bayerischen Presse oder der Akademie des Deutschen Buchhandels, werden Aus- und Fortbildungsangebote vorgestellt. Diese reichen von Tagesseminaren über duale Berufsausbildungen bis hin zu Studiengängen. „In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Angebote entstanden, die wir im MedienWiki umfassend und verlinkt vorstellen“, erklärt MedienCampus-Geschäftsstellenleiter Markus Kaiser. Weiterlesen

Was sich bei BlueSpice aktuell tut

An unserem Open Source Firmenwiki „BlueSpice for MediaWiki“ wird gerade fleissig gearbeitet. Doch was genau tut sich da? Von neuen Erweiterungen für die fully featured, über Usability bis hin zu technischen Verbesserungen, treiben wir die Entwicklung von BlueSpice voran. Dabei spielt für uns die Qualitätssicherung eine besonders wichtige Rolle. Damit auch Außenstehende einen Einblick bekommen, welche Entwicklungen wir bearbeiten, und auch wie wir dies tun, haben wir einen kleinen Überblick zusammengestellt.
Aktuelle Entwicklung und Qualitätssicherung bei BlueSpice

BlueSpice for MediaWiki basic 2.0 – Missionstatement und Erweiterungen

Schnell, optimal ausgestattet und benutzerfreundlich.
Mit dem BlueSpice- Framework macht MediaWiki einen großen
Sprung – und die freien Entwickler verdienen künftig mit.

 

The Free world

MediaWiki ist Power: Ob Non-Profit-Organisation oder mittelständisches Unternehmen: Sie alle profitieren täglich von der Wikipedia-Software.

Mit BlueSpice for MediaWiki machen wir dieses Wiki noch benutzerfreundlicher. Die Software erhält viele neue Erweiterungen: Vom  WYSIWYG-Editor über eine Administrationsoberfläche mit Benutzerverwaltung bis hin zur Suchmaschine Lucene.  Außerdem kann MediaWiki künftig leichter gewartet und an andere Anwendungen (z.B. SharePoint oder ELGG) angebunden werden. Weiterlesen

BlueSpice- Projekttag: MediaWiki Distribution als Chance oder Fiktion?

Samstag,11.09.2010. Dicker Nebel wabert durch die Straßen Regensburgs. Trotzdem wagen sich schon am Morgen einige Ortsfremde nach draußen, um ihren Bestimmungsort für diesen Tag zu begutachten. Welcher Ort das ist? Die Untere Bachgasse 15. Wer sie sind? Geladene Gäste. Wohin sie wollen? Zum BlueSpice – Projekttag.

Ausgewählte Bekannte und Freunde der Hallo Welt! wurden eingeladen, um das neue „BlueSpice for MediaWIki“ genauer unter die Lupe zu nehmen. BlueSpice ist unser aktuelles Projekt, um aus einem MediaWiki ein businesstaugliches Firmenwiki zu machen. Erweiterungen und Designanpassungen sollen das Arbeiten mit dem Wiki erleichtern und Einstiegshürden minimieren.  Das besondere an der Sache: BlueSpice wird ebenso wie die Basissoftware MediaWiki als freie Open Source Software verfügbar sein.  Zwei Versionen soll es geben: basic, eine abgespeckte Version, damit auch Vereine etc. mit einem Wiki arbeiten können und fully featured, auf Unternehmen hin optimiert.

Doch zurück zum Projekttag: er begann mit einem gemütlichen Zusammenfinden
DSC30621und den ersten Litern Kaffee, um mit Schwung in den Tag starten zu können. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde gings auch schon los mit einer kurzen Präsentation  von BlueSpice. Ziele, aktueller Stand und Technikgrundlagen sollten einen ersten Einblick in das Wiki gewähren. Danach erhielten die Teilnehmer einen kleinen Leitfaden und konnten (und sollten) das Wiki auf Herz und Nieren testen. Die Männer legten voller Begeisterung los. Die Stimmung wechselte zwischen konzentrierter Stille und interessierten Diskussionen. Immer wieder hörte man ein überraschtes „Häh?!“ oder ein begeistertes „cool!“, gelegentlich auch ein „Mist!“.  Alles in allem waren die Teilnehmer sehr angetan von unserem Wiki,  und einer schien sogar so begeistert, dass er gleich den Blog geklaut hatte.

Das Feedback ergab viele hilfreiche Anregungen bezüglich des Designs, zusätzlichen Funktionen und Optimierung vorhandener Funktionen. Die Tipps bezüglich Microblogging, und generell Qualitäts- und vor allem Kommunikationssteigerung fielen bei uns auf fruchtbaren Boden. Natürlich lief beim Bearbeiten des Testauftrags nicht alles glatt, und so fanden einige Bugs ihren Weg ans Tageslicht unserer beta-Version. In den nächsten Wochen werden also die Finger unsrer Programmierer wundgetippt, um möglichst bald eine fertige basic-Version von BlueSpice herausbringen zu können.

Besonderen Anklang fand im Übrigen unsere Shoutbox,  ebenso der hinsichtlich Übersicht optimierte Adminbereich, und auch unsere Facettensuche erhielt ein großes Lob.

Nach einem reichlichen Mittagsessen startete der zweite Teil des Projekttages. Nun wurde das Geschäftsmodell von blue spice diskutiert. Besonders heiße Diskussionen flammten auf, als es darum ging, wie man Programmierer dazu bekommt, sich an dem Projekt zu beteiligen. Eine spannende Sache, die uns noch weiter beschäftigen wird.

Tja, und mir nichts dir nichts, war der Tag auch schon vorbei (fotografisch festgehaltene Eindrücke sind auf flickr zu finden).

Danke an alle Beteiligten, die einen wunderschönen Sonnensamstag für uns geopfert haben, um mit uns ein Projekt zu testen und zu diskutieren, von dem man in nächster Zeit noch viel hören wird.

Wir haben uns sehr gefreut, dass Ihr dabei wart und uns bestätigt habt, dass wir mit BlueSpice for MediaWiki auf dem richtigen Weg sind.

Fazit: blue spice –  heiß diskutiert und scharf getestet!

Dicke Bretter bohren

Wer die Internetseite von Hallo Welt! sieht, könnte den Eindruck bekommen, dass in Regensburg gerade nicht viel vorwärts geht. Nichts dergleichen: Wir werken gerade viel im Hintergrund.

Aktuell laufen natürlich diverse Kundenprojekte. Daneben bereiten wir zwei größere Eigenprojekte vor: unser Redesign 2010 und den ersten Release von blue note for MediaWiki. Das letztere ist die enterprisetaugliche Erweiterung von MediaWiki. Dazu wird es eine free Version geben. Mit dem Gedanken tragen wir uns ja schon lange. Jetzt wird er endlich Wirklichkeit. Dazu gibt es ein neues Design und neue Funktionalitäten. Auf der Cebit soll blue note präsentiert werden.

Daneben machen wir viel konzeptionelle Arbeit: Nächste Woche wird ein umfangreiches Pflichtenheft fertig und vor wenigen Tagen hatten wir einen zweitägigen Workshop für eine Bedarfsanalyse. Das werden zwei sehr spannende Projekte. In einem Fall geht es um die Bereitstellung von Firmen-Wissen in den Niederlassungen eines Maschinenbauers über den ganzen Globus hinweg. Das andere Projekt ist ein technisches Handbuch eines Versorgungsunternehmens.

Das heißt, es gibt mit Wikis nach wie vor viel zu tun. Und das vorallem in zwei Anwendungsfällen: Wikis als Portale und Wikis als Online-Dokumentationen.

Das klingt für Enterprise 2.0-Erfahrene alles sehr klassisch, aber wir haben nie behauptet, dass Wikis nur ein Hype sind. Die Durchsetzung dieser Technologie in Unternehmen, und das hießt auch immer die Durchsetzung der Web 2.0-Verfahren und Denkweisen, wird noch etliche Jahre beanspruchen. Organisationspolitisch sind da nicht selten sehr dicke Bretter zu bohren. Und da kommt die Medienwerkstatt gerade recht.