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Reife Firmenwikis – Herausforderungen im späteren Prozess- und Wissensmanagement

Ein Beitrag von Markus Glaser und Anja Ebersbach.

Viele Foschungsarbeiten beschäftigen sich mit der Einführung von Wikis in Unternehmen. Was passiert jedoch nach der erfolgreichen Einführung, wenn das Wiki eine gewisse Reife erreicht hat?
Auf welche Problemstellungen sollte man sich gefasst machen, um darauf adäquat reagieren zu können? Der Beitrag arbeitet anhand des etablierten TOM-Modells, das um die Dimension „Content“ erweitert wird, thesenartig einige markante Herausforderungen heraus, die sich in späteren Stadien der Wikinutzung stellen.

Erweiterung des TOM-Modells um die Dimension „Content“

Das TOM-Modell postuliert einen „ganzheitlichen“ Wissensmanagement-Ansatz. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass Wissensmanagement-Initiativen nur dann dauerhaft erfolgreich sein können, wenn alle drei Dimensionen – Technik, Organisation und Mensch – berücksichtigt werden [BWP97].

erweitertes TOM-Modell
Erweitertes TOM-Modell für die Wikinutzung

Da die Nutzung eines Wikis – im Vergleich zu beispielsweise einem Blog oder einem Social Network – im erhöhten Maße eine Auseinandersetzung mit der Definition und der Ordnung der Inhalte erfordert, ist die Einführung einer weiteren Dimension „Content“ für dieses spezielle System angebracht. Content umfasst alle Fragen, die sich mit der Benennung, Strukturierung und Zuordnung von Informationseinheiten beschäftigen, wie z. B. die Kategorisierung.
Die Übergänge aller vier Aspekte zueinander sind fließend. So sollte zum Beispiel die Frage einer Migration von Inhalten in ein Wiki sowohl von der technischen und organisatorischen als auch von der inhaltlichen Perspektive heraus betrachtet werden.

Problemstellungen reifer Wikis in den vier Dimensionen

Vorläufig verstehen wir unter dem Begriff „gereifte Wikis“ Installationen, die nach der Pilot- oder Einführungsphase mindestens ein Jahr lang regelmäßig editiert wurden. Als empirische Grundlage dienen dabei Wiki-Installationen u.a. bei der IBM Deutschland, IHK Darmstadt, Voith IS und HAVI Logistics IS. Diese werden von den Autoren im Rahmen ihrer Arbeit bei der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH betreut.

1. Technik

Technologischer Wandel vs. eingespielte Arbeitsprozesse

Auch Wikisysteme müssen in gewissen Abständen aktualisiert werden. Bei Minor Updates und bei Upgrades kommt es zu einer Veränderung der Funktionalität. Das Einspielen zusätzlicher Erweiterungen oder Änderungen an der Systeminfrastruktur verlangen aber auch Änderungen der Verhaltensmuster. Damit zieht jede technische Neuerung ein neues Werben um Akzeptanz nach sich. Das Selbstverständnis der Wiki-Communities ist berührt. So können häufige technische Änderungen nicht nur Verbesserung von Arbeitsabläufen bedeuten, sondern auch zu Vertrauensverlust und Unsicherheit bei den Nutzern führen, wenn die Erwartungskonformität leidet. Weiterlesen

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