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Datenschutzkonform dokumentieren – BlueSpice MediaWiki und die DSGVO

Für Organisationen ist es wichtig, dass die in ihrem Wiki hinterlegten Dokumentationen nachvollziehbar und revisionssicher abgelegt werden. BlueSpice MediaWiki unterstützt Sie nun beim Spagat zwischen Nachvollziehbarkeit und Datenschutz. Vor dem Hintergrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben wir unsere Enterprise-Wiki-Software hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten überarbeitet.

Die DSGVO definiert eine Reihe von grundlegenden Rechten, die auch für die Benutzer von BlueSpice MediaWiki relevant sind:

  • Auskunft: Die Benutzer haben ein Recht darauf, zu erfahren, welche Daten über sie im System hinterlegt sind.
  • Datenportabilität: Es muss den Benutzern möglich sein, die auf einer Plattform hinterlegten Daten zu extrahieren und ein ein anderes System zu überführen.
  • Berichtigung, Löschung oder Sperrung: Benutzer können die Berichtigung ihrer Daten verlangen oder selbst veranlassen. Ebenso können sie die Löschung oder Sperrung des Zugriffs auf ihre Daten verlangen.
  • Vergessen: Die Zuordnung von Daten zu einzelnen Benutzern muss aufgehoben werden können.
  • Einwilligung: Nutzer müssen die Möglichkeit haben, der Speicherung und Nutzung ihrer Daten differenziert zuzustimmen.

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Die 9 wichtigsten Instant Messenger

Als es Hallo Welt! noch nicht gab, gabs schon unseren Instant Messenger. Über ICQ haben wir aus verschiedenen Büros und Wohnungen die ersten Kundenprojekte koordiniert. Heute geht das alles wesentlich bequemer. Das ganze Team sitzt in den Büroräumen in der Regensburger Residenzstraße. Man kann einfach rüber gehen und unmittelbar miteinander reden.

ICQ blieb uns allerdings erhalten. Nicht nur aus Bequemlichkeit oder liebgewonnener Gewohnheit, sondern weil es im Alltag oft effizenter ist, über den Instant Messenger Nachfragen zu stellen, Links oder Dateien zu schicken. Irgendwie kann ich mir bis heute nicht vorstellen, wie sich Unternehmen und Organisationen ohne Instant Messenger koordinieren können. Denn gerade wenn man viel unterwegs ist, im Zug oder vor Ort beim Kunden, bleibt man über Internet und Smartphone im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern, ohne telefonieren zu müssen. Man sieht auch, ob der Mitarbeiter überhaupt verfügbar und gesprächsbereit ist.

Man muss allerdings auch mit diesem Medium umgehen lernen. Probleme, die nicht so dringend, aber wichtig sind, organisiert man besser per E-Mail. Man sollte Kollegen nicht wegen jeder Kleinigkeit aus der Arbeit reißen. Das ist oft gar nicht einfach, weil man die Information ja jetzt sofort haben will. Eine Lösung bieten hier Messenger mit Gruppenchats. Hier kann man Nachrichten, Stausmeldungen und Fragen in die Arbeitsgruppe oder in die Abteilung geben.

Letztes Jahr haben wir uns aus Fragen des Datenschutzes nach einer neuen, firmeninternen Messenger-Lösung umgesehen. Denn ICQ ist sehr auf den privaten Nutzer hin orientiert. Erstaunlicherweise gibt es wenige unternehmenstaugliche Lösungen. BitWise, ein Xabber-Server oder Brosix boten sich für uns als Alternativen an.

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir in unserem Software-Wiki BlueForge zusammengetragen und auch kleine Überblicksartikel geschrieben:

Instant Messenger

Multi-Messenger

Enterprise Instant Messenger

Es gibt sicher noch ein paar mehr Messenger, die Unternehmen sinnvoll nutzen können. Vor allem gibt es noch mehr zu sagen. Blueforge ist ein Wiki: Ergänzungen und Erfahrungen sind dort jederzeit möglich und erwünscht. Einfach anmelden und mitschreiben.

Und natürlich sagen jetzt sicher einige: Was ist mit WhatsApp und Threema? Haben wir uns natürlich auch angesehen, aber ab einem bestimmten Moment für uns nicht weiterverfolgt. Für das Thema Instant Messaging bleiben die populären Lösungen sicher auch „wichtig“.

Facebook Account löschen

facebook LogoEin Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL online).

Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort … Weiterlesen

Jugendlichen ist Anerkennung wichtiger als Datenschutz

Mitschnitt vom 27.01.2010 auf B5 aktuell:

Die Grünen-Fraktion im Landtag hat gestern abend die Chancen aber auch die Risiken sogenannter sozialer Netzwerke im Internet ausgelotet. Im Dialog mit Experten ging es dabei darum, Wege zu finden, wie die Medienkompetenz vor allem junger Nutzer gestärkt werden kann.

Twitter, Facebook und StudiVZ – soziale Netzwerke haben gerade bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert. Doch recht sorglos gehen die Nutzer oft mit persönlichen Daten um. Fotos von wilden Partys oder durchzechten Nächten werden für jedermann öffentlich sichtbar ins Netz gestellt. Zwar kennen die jugendlichen Nutzer die Risiken allzu großer Freizügigkeit im Netz besser als früher, aber das eigene Verhalten ändern sie trotzdem nicht.

Der Regensburger IT-Trainer Markus Glaser erklärt, warum: „Das hängt damit zusammen, dass der Nutzen, den man aus diesen Netzwerken zieht, sehr hoch ist. Das geht um die eigene Reputation, um die eigene Identität, auch um die Möglichkeit über andere mal was rauszufinden, und dafür nimmt man in Kauf, dass man eben diese Privatsphärenverletzungen erleiden muss.“

Die Medienkompetenz der Nutzer stärken, das ist das Credo der Grünen im Bayerischen Landtag. Denn das Internet vergisst nichts.