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Im Gespräch mit der IHK Regensburg – ein Wiki zur internen Kommunikation und online Dokumentation

IHK Regensburg
Standort der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim.
IHK_Logo Rgbg_4c Oberpfalz-Kelheim-180px „Das ist eine Superfunktion, die zeig ich den anderen auch.“

Dr. Christian Götz ist Abteilungsleiter für Presse und Öffentlichkeit der IHK Regensburg. Vor über sechs Jahren hatte er die geniale Idee an der IHK Regensburg ein internes Firmenwiki als Kommunikations- und Wissensplattform einzuführen. Seitdem hat er es geschafft, viele Kollegen und Kolleginnen für das Wiki zu begeistern, unter anderem auch Frau Annabell Alexander und Frau Petra Martensen. Die drei erzählen uns von ihren Erfahrungen und Herausforderungen seit der Einführung des Wikis im Jahr 2010.

Wer sind Sie eigentlich?

Die Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz und Kelheim, kurz IHK Regensburg, ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Die IHK Regensburg erfüllt aber nicht nur die vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben, sondern bietet vor allem Serviceleistungen für Unternehmen und Gewerbetreibende. Sie vertritt das Interesse der regionalen Wirtschaft.

Mit Geschäftsstellen in Amberg, Cham, Weiden, Neumarkt i.d. OPf., Schwandorf und Kelheim hat die IHK Regensburg ca. 79.000 Mitgliedsunternehmen und 150 hauptamtliche Mitarbeiter. Fachkräftesicherung mit Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung, Standortentwicklung sowie Markterschließung im Ausland sind die Kernthemen der IHK.

Zu welchem Zweck wird das Wiki bei der IHK Regensburg eingesetzt?

Wie Sie sehen, hat die IHK Regensburg sehr viele unterschiedliche Themen- und Aufgabenbereiche und ist dezentral organisiert. Bei einer solchen Aufgabenvielfalt, regionalen Verteilung und Reichweite ist eine optimale flächendeckende Kommunikation und ein gewährleisteter Informationsfluss unabdingbar. Diese Reichweite war einer der Hauptgründe, warum wir uns für ein Wiki als Kommunikations- und Dokumentationsplattform entschieden haben. Weiterlesen

Technische Handbücher in einem Enterprise Wiki erstellen – Das Beispiel TenneT TSO

tennet-logo-180pxDokumentationen und Handbücher sind inzwischen eine der häufigsten Anwendungsfälle von Wikis in Unternehmen. Doch wie kann eine solche Plattform konkret aussehen?
Wir stellen Ihnen daher das unternehmensinterne Wiki „transpedia“ der TenneT TSO GmbH vor.

Die TenneT TSO GmbH ist ein deutsches Tochterunternehmen des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT und betreibt in Deutschland ein Höchstspannungsnetz (220 kV und 380 kV) mit einer Gesamtlänge von rund 10.700 Kilometern. Damit deckt sie 40 Prozent (140.000 km²) der Fläche in Deutschland ab und versorgt rund 20 Millionen Menschen indirekt mit Strom. TenneT errichtet und betreibt eine Infrastruktur zur Übertragung elektrischer Energie auf dem Festland und auf See. Um diese weitreichenden Netze zu errichten und zu unterhalten bedarf es festgelegten Richtlinien. TenneT nutzt seit 2009 ein Wiki der Hallo Welt!, um Technische Regelwerke zu verwalten und aktuell zu halten. 2014 wurde das System auf die neueste BlueSpice Version geupgraded.

Im Wesentlichen geht es um die Handbücher Bauen und Errichten (BuE) sowie Netzführung & Arbeiten im Netz (NAN), die hausinterne Richtlinien zur Errichtung und zum Betrieb der technischen Anlagen beinhalten und welche seit 2010 in der „transpedia“ abgebildet werden.

Wie kam es zu der Entscheidung die Handbücher mit einem Wiki zu verwalten?

Im Zuge der Aufteilung in zwei Teilbetriebe „Hoch und Höchstspannungsnetz“ wurde es notwendig die Online-Handbücher, die damals im Intranet lagen, neu zu gestalten. Das heißt teils fielen thematische Blöcke weg, andere Wissensbestände mussten überarbeitet und auf ähnliche Weise wie zuvor bereitgestellt werden. Mit dem Wiki sollten nun, ohne externe Dienstleister und ohne umständliche Arbeitsprozesse, die technischen Regelwerke innerhalb kürzester Zeit aktualisiert werden können. Die Freigabe von Änderungen und Erweiterungen werden nun dezentral organisiert und dem fachlich verantwortlichen Autor zugeordnet. Das Wiki bietet zusätzlich die Möglichkeit das allgemeine Wissensmanagement durch ein Glossar zu verbessern.

Welche Themen beinhaltet das Wiki?

Das Wiki enthält zwei maßgebliche Bereiche, zum einen das technische Regelwerk, zum anderen dient es als firmenweites Nachschlagewerk.

Die Betriebshandbücher enthalten Anleitungen zum Umgang mit einer technischen Anlage, einer Software o.ä. Die Handbücher stellen maßgeblich die Informationen zu den Themen Instandhaltung, Erneuerung, Neubau, Netzführung, Arbeiten im Netz, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz zur Verfügung. Diese technischen Regelwerke werden regelmäßig von den Mitarbeitern aktualisiert und sind in der freigegebenen Version bindend.

Das Glossar im Wiki dient als zentrales Register  bzw. Enzyklopädie. Die dort zugehörigen Inhalte befinden sich im Hauptnamensraum. Die in diesen Artikeln enthaltenen Informationen sind nicht bindend.

Startseite der transpedia
Startseite der transpedia

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Die Wissensplattform der DESERTEC Foundation – ein Wiki zur Unterstützung von Wissenstransfer und Kooperation einer NGO

Öffentliche Wikis stellen die Betreiber vor viele Herausforderungen. Aktive Mitglieder zu rekrutieren oder für eine neue Plattform zu begeistern gehört ebenso zu den Aufgaben wie auf der rein technischen Seite der Umgang mit Spam. Die DESERTEC Knowledge Platform gehört zu den öffentlichen Wikis, die die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen sollen. Ein weltweites Projekt der DESERTEC Foundation, das zusammen mit der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH umgesetzt wurde.

Doch lesen Sie mehr über das Projekt von Andreas Huber, Mitglied des Management Teams der DESERTEC Foundation. Er schreibt über seine Erfahrungen mit der Wissensplattform:

Nachhaltige Zukunft gestalten – Die DESERTEC Foundation

deserteclogo_02Die DESERTEC Foundation ist eine zivilgesellschaftliche globale Initiative zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Sie wurde am 20. Januar 2009 als gemeinnützige Stiftung gegründet und ging hervor aus einem Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Ökonomen aus der Mittelmeerregion, die gemeinsam das DESERTEC-Konzept entwickelten. Wir arbeiten an der schnellen weltweiten Umsetzung des DESERTEC-Konzepts, einer Lösung, die Klimaschutz und Energiesicherheit mit Entwicklungs- und Sicherheitspolitik verbindet. Mit rund 30 Mitarbeitern und regionalen Netzwerk-Koordinatoren sowie einer großen Gemeinschaft von Unterstützern sind wir rund um den Globus aktiv.

Die Knowledge Platform – Wissen möglichst einfach zur Verfügung stellen

Startseite der DESERTEC Knowledge Platform
Startseite der DESERTEC Knowledge Platform

Eine Herausforderung ist die Sammlung und Bereitstellung des Wissens der Menschen aus den einzelnen Disziplinen verteilt auf dem ganzen Globus. Da das DESERTEC-Konzept die Nutzung aller Arten von erneuerbaren Energien zum Ziel hat und gleichzeitig politische, ökologische, ökonomische und zivilgesellschaftliche Bereiche berührt, ist es wichtig, den Menschen eine einfache Möglichkeit zu schaffen, der Gemeinschaft ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wurde die DESERTEC Knowledge Platform gegründet. Verschiedene Plattformen und Software wurden anhand der identifizierten Anforderungen analysiert. Für uns am wichtigsten, war der weltweite Support bzw. die weltweite Verbreitung der Software. Die später ausgewählte Software MediaWiki stellt dies mit der Umsetzung der Wikipedia eindeutig unter Beweis. Da wir uns jedoch Verbesserungen in der Nutzerfreundlichkeit wünschten und auch einige zusätzliche Funktionen benötigten basiert die  DESERTEC Knowledge Plattform auf BlueSpice for Mediawiki und wurde mit der Unterstützung von Partnern wie Hallo Welt! realisiert.

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Unternehmenswiki HAVIpedia – HAVI Logistics auf dem Weg zum Enterprise 2.0

Dieser Erfahrungsbericht beruht auf einem Interview mit Miriam Schönberg, verantwortlich für den Bereich Wissensmanagement bei HAVI Logistics. Sie ist maßgeblich an der Entwicklung der HAVIpedia beteiligt. HAVI Logistics ist Lead Logistics Provider für die Food Service Industry und beliefert unter anderem Restaurantketten wie beispielsweise McDonald’s, Nordsee und Vapiano. Das Unternehmen hat derzeit 5.510 Mitarbeiter und 55 Distributionszentren in Europa.

Wie verlief die Entwicklung vom Abteilungswiki zum Firmenwiki?

HAVI Logistics startete bereits 2004 mit der Einführung eines Abteilungswikis im Bereich IT. Sechs Jahre später wurde das damals erste Wiki der Hallo Welt! GmbH, es hieß „hallowiki“, eingeführt. Es erweiterte das bestehende MediaWiki und machte das einstige Abteilungswiki für über 200 Nutzer unserer gesamten IT in verschiedenen Ländern verfügbar.

Die aktuelle Hauptseite der HAVIpedia
Die aktuelle Hauptseite der HAVIpedia

Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Informationen aus dem Wiki nicht nur für die IT, sondern auch für die Abteilungen interessant und hilfreich waren, die mit IT zusammenarbeiteten. Deshalb haben wir dann 2011 HAVIpedia für alle Kollegen im Unternehmen geöffnet. Theoretisch  kann seitdem also jeder unserer Mitarbeiter, der Zugang zu unserem Firmennetzwerk hat, auf das Wiki zugreifen, nach Informationen suchen oder selbst mitschreiben.

Reine Leserechte gibt es nicht, denn jeder soll und darf sich beteiligen. HAVIpedia  ist zudem angebunden an das Active Directory, das heißt die Kollegen melden sich über ihren normalen Account an, und sind dann auch registriert im Wiki unterwegs.

Wie funktioniert das Wiki als eines von mehreren Kollaborationssystemen innerhalb von HAVI Logistics?

Im Zuge der Entwicklung zu einem Enterprise 2.0 Unternehmen gibt es bei HAVI Logistics mehrere Web Applikationen für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Das Wiki ist ein Bestandteil von vier zentralen Platformen, zur Förderung des internen Wissensaustausches; es gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung.

Die vier Säulen bilden: Weiterlesen

Wissensmanagement und Handbücher im Finanzsektor: Ein Wiki mit Blog für die Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt

 „Endlich mehr Zeit fürs Geschäft durch Web 2.0 – Die Kreissparkasse Saalfeld knackt ihre Wissenssilos und findet einen neuen Umgang mit Regeln“ von Christian Sauer (Zusammenfassung des Erfahrungsberichtes von Nathalie Köpff).

Es ist ein alter Hut, dass Vieles in Deutschland überreglementiert ist. Statt die Kreativität und unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern, geht durch zu viele Regelungen der Überblick verloren und es entstehen Redundanzen; im Extremfall sogar Widersprüche. Bei der Einführung von Web 2.0 geht es also unter anderem darum Wissenssilos aufzubrechen, neu erworbenes Wissen von Mitarbeitern zu teilen und zwar an einem zentralen, für alle zugänglichen Ort z.B. im Intranet. Mitarbeitern soll eine Informationsplattform zur Verfügung gestellt werden, die sie zur aktiven Mitarbeit motiviert und einen erkennbaren Mehrwert schafft.

Online Organisationshandbuch und freie Dokumentation

Die Hauptseite der S-Pedia verweist auf wichtige Neuerungen

Das Wiki der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt vereint beide Anforderungen. Der eine Teil des Wikis genügt den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Revisionsanforderungen. Dieser Bereich fixiert die Ordnung des Geschäftsbetriebes schriftlich und ist daher mit Freigabe- und Workflowprozessen ausgestattet. Zum anderen gibt es einen freien Bereich, in dem die Kollegschaft frei dokumentieren kann.  Ein Blog unterstützt dieses System durch eine unverbindlichere Form der Informationsweitergabe.

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Use Case IT-Dokumentation: Projektdokumentation in der Softwareentwicklung mit MediaWiki

Anwendungsfälle für die Nutzung von MediaWiki gibt es viele. Einer davon ist die Nutzung der Wiki Software für IT Dokumentation.
Der folgende Erfahrungsbericht basiert auf einem Gespräch mit Markus Glaser. Er ist Leiter der Softwareentwicklung bei der Hallo Welt! GmbH und beschreibt den Use Case von MediaWiki (mit der „Erweiterung“ BlueSpice) als Software für Projektdokumentation in der Softwareentwicklung.

Hallo Welt! ist ja nicht nur eine Firma, die Wikis entwickelt, sondern auch intern selbst u.a. zur Dokumentation benutzt. Wie sieht das bei Hallo Welt! aus?

Wir nutzen das Wiki nun seit über fünf Jahren in der Firma als übergreifendes Werkzeug für die Sammlung von Wissen und Erfahrung. Genauer gesagt ist es ein MediaWiki mit den neuesten Extensions aus unserem Eigenbau „BlueSpice“. Inhaltlich arbeiten Marketing und IT bzw. Technik am meisten in unserem Wiki. Speziell die IT Abteilung, wenn wir unsere acht Softwareentwickler als solche bezeichnen wollen, nutzt das Wiki jedoch sehr intensiv. Das Wiki als Dokumentationstool ist aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.

IT Abteilungen stehen vor der Aufgabe, Probleme, samt deren Lösungswege aufzuschreiben, und zwar so, dass sie für andere gut verständlich sind. Markus, welche Prozesse werden bei Dir in der Softwareentwicklung hauptsächlich beschrieben?

Code Dokumentation ist natürlich ein wichtiges Stichwort. Aber eben auch technische Erfahrungen und Beschreibungen. Sitzt ein Programmierer drei bis vier Stunden an der Lösung eines Problems, so beschreibt er den Lösungsweg danach im Wiki. Ich denke, die folgenden vier Szenarien kommen in der IT Dokumentation bei uns am häufigsten vor: Weiterlesen

MediaWiki für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen – ein Erfahrungsbericht

MediaWiki hat sich längst zum Standard-Wiki in Unternehmen gemausert. Nur der Gesundheitssektor hinkte etwas hinterher. Aber jetzt erobert sich die Software auch dort ihren festen Platz. Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser nutzen MediaWiki als Tool zur Qualitätssicherung. Wie das konkret funktioniert, zeigt der Gastbeitrag von Maik Arlt, VAMED Deutschland.

Aufgaben und Anforderungen innerhalb des Gesundheitssektors

Moderne Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen benötigen eine moderne Infrastruktur. Nur wenn im Hintergrund alles reibungslos funktioniert, können sich Ärzte und Pflegekräfte ganz auf ihre Arbeit konzentrieren. VAMED unterstützt die Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Bei unserer Arbeit verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz: Wir haben stets das Zusammenspiel aller Abläufe bei der Patientenversorgung im Blick. Dementsprechend verfügen unsere Mitarbeiter über ein umfassendes Fachwissen und langjährige Erfahrungen. Diese reichen von der Wartung sowie Instandhaltung der Medizin-, Informations- und Krankenhaustechnik über die Sterilgutaufbereitung und das Facility Management bis hin zur kompletten technischen Betriebsführung.

Wir betreiben Qualitätsmanagementsysteme, die nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert sind und deren Dokumentationsgrundlage Mediawiki bildet.

Wie wird die Dokumentation umgesetzt? Und warum mit MediaWiki? 

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Living documents – Die Einführung eines Wikisystems für Online-Betriebshandbücher auf dem IOM SUMMIT 2011

Den Betrieb großtechnsicher Anlagen sichern heute Online-Handbücher auf MediaWiki-Basis.Foto: Philipp Hertzog, (Lizenz: CC)

Vom 28. – 29. September 2011 findet in Köln das IOM SUMMIT von Kongress Media statt. Der führende Fachkongress für Intranet, Dokumentenportale und Enterprise 2.0 wartet diesmal mit 17 Erfahrungsberichten und 4 Seminaren auf.

Mehr als 20 Referenten aus verschiedenen Unternehmen stellen ihre Projekte vor. Man erfährt aus erster Hand Hintergründe über Intranet-Governance von Airbus, Social Networking bei Bigpoint, Micro-Blogging bei der Deutschen Bank, Kollaborationsmanagement bei Celesio oder Wissensmanagement bei Bilfinger Berger.

Case: TenneT TSO

MediaWiki in der Praxis: Carsten Walsch zieht Bilanz
MediaWiki in der Praxis: Carsten Walsch zieht Bilanz

Nicht verpassen sollte man den Slot mit Carsten Walsch (TenneT TSO GmbH). Auch wenn der Vortragstitel leider etwas fad wirkt: „Unterstützung der Arbeit an lebendigen Dokumeten bei der Tennet TSO“. Vorgeschlagen hatten wir eigentlich den Titel dieses Blogbeitrags: „Living Documents“. Das trifft es!

Worum gehts? Als einer der vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland betreibt TenneT TSO ein Höchstspannungsnetz mit einer Leitungslänge von 10.700 km und 115 Umspannwerken. Das Unternehmen betreibt Spitzen-Technik, bündelt Experten-Know-How und hat höchste Anforderungen an die Qualitätssicherung. Der effiziente

Netzbetrieb basiert auf hausinternen Standards und Regelungen für die Errichtung und den Betrieb der Netzanlagen. Diese Standards sind in verschiedenen Handbüchern dokumentiert, die Handbücher werden ständig weiterentwickelt.

Im Jahr 2010 stellte TenneT TSO seine Handbücher auf ein ausgebautes MediaWiki um und konnte so u.a. den redaktionellen Aufwand erheblich reduzieren. Carsten Walsch zieht auf dem IOM SUMMIT Bilanz. Doch man kann schon jetzt sagen, dass man professionelle Online-Handbücher auf MediaWiki-Basis weit mehr können und können müssen, als das MediaWiki, das man von der Wikipedia her kennt. Lassen Sie sich überraschen!

 

ISO 9001 Qualitätsmanagement mit MediaWiki – Ein Erfahrungsbericht der BerlinApotheke

Die BerlinApotheke ist ein Verbund aus vier Apotheken in Berlin.
Wachsende Aufträge, Kundenzahlen und eine wachsende Anzahl von Beschäftigten, die sich untereinander nicht mehr kannten, erforderten eine Neustrukturierung der Aufgaben- und Kompetenzbereiche.

Wiki wird zentrale Wissensplattform unserer Filialen

Das für die Neustrukturierung eingeführte Content Management System erwies sich bald als unpraktisch. Die BerlinApotheke etablierte schließlich auf Basis der Software MediaWiki eine allgemeine Wissensplattform. Mit dem Wiki ließen sich jetzt die Workflows dynamisch optimieren. Der offene Prozess der Wissenssammlung im Wiki machte die Unternehmensorganisation transparent und förderte die interne Kommunikation. Weiterlesen

Facebook Account löschen

facebook LogoEin Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL online).

Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort … Weiterlesen

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