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BlueSpice for MediaWiki auf der CeBIT 2015 – ein kurzer Rückblick

Für uns stand auch 2014 wieder die Frage im Raum – CeBIT im kommenden Jahr – ja oder nein? Nach zweijähriger Abwesenheit, haben wir uns wieder dafür entschieden und haben diesmal den Open Source Park als Heimat gewählt. Mit großen Bildern haben wir was für’s Auge mitgenommen, mit den Gummifröschen was für den Gaumen und für’s Geschäft hatten wir die BlueSpice Subskription mit den Service Handbüchern von marillabax dabei.

Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag
Unser Stand vor der Öffnung der CeBIT am Montag

Die Buchfunktion mit Exportmöglichkeiten und die Begutachtungsfunktion mit Wiedervorlage sind nach wie vor ein Dauerbrenner und als Gesamtpaket mit vielen anderen Features wie z.B. das Einfügen von Bildern per Drag and Drop sah man regelmäßig ein Leuchten in den Augen der Besucher. Angefangen von „Tolles Design“ über „Ich habe schon BlueSpice free probiert und das hier setzt noch mal eins drauf – ich bin begeistert“ bis hin zu „BlueSpice setzt ja unter den Wikis absolut eine Marke“ bekamen wir sehr viel positive Rückmeldungen.

Die CeBIT ist für uns auch immer wieder ein Maßstab wie weit das Thema „Einsatz von Wiki Software in Unternehmen“ schon vorgedrungen ist. War früher noch Bestandteil eines jeden Gespräches die Erklärung, was ein Wiki ist, so haben wir das auf der CeBIT 2015 kein einziges Mal getan. Die Themen gingen sofort in die Tiefe und drehten sich meist um konkrete Anwendungsszenarien wie Dokumentation, Handbücher und Wissensdatenbanken/ Knowledge Base. Denn was theoretisch alles mit einem Wiki umgesetzt und verwirklicht werden kann, das ist vielen im Detail nach wie vor noch nicht ganz klar. So schlägt beispielsweise neben den „klassischen“ Themen auch immer wieder Semantic auf.

Im Gespräch mit Besuchern
Im Gespräch mit Besuchern

 

Es gab einige Besucher, die über das Stichwort MediaWiki bei uns gelandet sind. Diese waren sehr erfreut wie viel einfacher so ein MediaWiki zu bedienen ist, wenn man BlueSpice draufsetzt. Sehr gefreut haben wir uns auch über die zahlreichen BlueSpice Fans: Besucher, die bereits BlueSpice einsetzen, erzählten uns von Ihren Erfahrungen und wofür sie das Wiki einsetzen.  Wir sind selbst immer wieder überrascht und erfreut darüber, wo, für was und wie kreativ BlueSpice als Company Wiki eingesetzt wird. Auch der Austausch mit den Standnachbarn wie i-doit, incinga und ancud, war für uns wieder ein wichtiger Bestandteil der CeBIT.

Der ein oder andere Systemwechsler ist im Übrigen ebenfalls bei uns gelandet und verließ den Stand mit einem zufriedenen Lächeln. In Bezug auf Usability von Wiki Software ging ein Besucher sogar soweit zu sagen „Wer Facebook kann, kann auch Wiki“ – schön, denn wir sehen das genauso und werden weiterhin alles daran setzen BlueSpice in seiner Basis und auch die zusätzlichen Funktionen, die es mitbringt, noch einfacher bedienbar zu machen.

Im Übrigen bieten wir im Nachgang zur CeBIT wieder kostenlose Webinare an, in denen wir mit einem Themenfokus Anwendungsfälle vorstellen.

 

Betriebshandbuch hawaiisch

Kollaborative Dokumentation für Industrie, Service und IT. Unsere Pressemitteilung zur Hannover Messe 2011.

Effiziente technische Dokumentation ist eine zentrale Aufgabe in Industrie, Verwaltung und Versorgungswirtschaft. Hier revolutionieren Wikis (hawaiisch für „schnell“), und namentlich die Wikipedia-Software MediaWiki, Vorgehensweisen und Verfahren. „Wikis reduzieren den Zeit- und Arbeitsaufwand für Dokumentationen erheblich“, sagt Dr. Michael Scherm von der Hallo Welt! GmbH. „Die Daten werden nicht mehr in Textverarbeitungs- oder komplexen Dokumentenmanagementsystemen bereitgehalten, sondern in einem Wiki gemeinsam online erarbeitet und gepflegt. „Die Texte werden so einfach und arbeitsteilig erstellt, wie man es aus der Wikipedia kennt, aber die Qualitätskontrolle erfüllt höchste Ansprüche“, erklärt sein Kollege Radovan Kubani, Geschäftsführer. Weiterlesen

Cebit 2010 – Die Family trifft sich

Es ist schon fast unglaublich, aber dieses Jahr wird es „unsere“ vierte Cebit. Wir haben letztes Jahr mit der Webciety Area unseren Platz gefunden. Zuvor hatten wir immer Einzelstände – auch nicht verkehrt. Im Jahr 2007 waren wir die einzigen Anbieter auf der Cebit zum Thema Wiki, da war noch viel Trubel, aber es gab bei den Besuchern noch wenig Vorstellungen über die Einsatzmöglichkeiten und wir selbst machten im Hintergrund gerade unsere Erfahrungen mit dem IBM bluepedia-Projekt.

Und 2008 standen wir frustriert in einer Nebengasse, weil direkt gegenüber für ein Forum riesige Vorhänge zur Abschirmung gespannt waren. Es war schlicht zum Davonlaufen: Auf dem Forum wurde über Web 2.0 gesprochen und die andächtig Lauschenden konnten nicht, wie diabolisch von uns ausgeheckt, ihren sanften Blick auf unseren Stand werfen auf dem riesig „Firmenwikis“ stand. Bei uns trafen sich dann eher diejenigen, die mal in Ruhe telefonieren wollten. Und das war auch die Cebit mit dem peinlichen Nachbarn. Ein Rotschopf, der uns unbedingt einreden wollte, dass wir Hostessen bräuchten. Das war ein Elend. Nicht ganz: Wir haben dort Martin Koser (frogpond) kennengelernt. Ja, und Anton Simons vom AW-Wiki. Und viele andere.

Das ist das Alleinstellungsmerkmal der Messe: Dort trifft sich die „Family“ und zwar öfffentlich. Und wie üblich gibt es in der Family Leute, die man schätzt und andere, die man weniger mag. Aber man kann herausfinden, mit wem man auf Dauer Kontakt aufbauen möchte und wer der Richtige für mein Projekt ist. Sofern die Aussteller nicht nur Vertriebler und Hostessen hinschicken. Das ist das eine.

Das andere ist, dass auf der Messe auch wirklich miteinander geredet werden kann. Deswegen ist die Webciety für uns in jeder Hinsicht interessant, weil  Ausstellung, Fachinformation und Gesprächsraum eine Einheit bilden. Wo es einer Messe gelingt, diese drei Elemente für Themen zu organisieren, und das heißt auch, dieses als Erlebnis zu gestalten, hat sie auch kein Problem mit Besucherzahlen.

Das inhaltliche Programm der Webciety organisiert wieder Björn Negelmann von Kongressmedia. Und Hallo Welt! beteiligt sich auch an den Debatten:

Am Mittwoch wird Radovan Kubani im Open Stage „blue note for MediaWiki“ vorstellen. Am Nachmittag diskutiert Markus Glaser „Kollaborative Technologien“. Am Donnerstag darf ich mich zu „Open Business Models“ äußern und Am Samstag schließlich Anja Ebersbach zum Thema „Medienkompetenz für das Web 2.0“. Das werden wir im Überlick noch irgendwann auf unsere Website stellen. Aber man kann es sich ja schon mal vormerken.