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go-digital – Jetzt mit uns das neue Förderprogramm nutzen!

LAN-Party
Winter 2004 DreamHack LAN Party, by Toffelginkgo (GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 1.0), via Wikimedia Commons.

Nach einem erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2015, der auf Sachsen und das Ruhrgebiet beschränkt war, startete im Juli 2017 das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das neue Förderprogramm „go-digital“ bundesweit. Dadurch sollen kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU), einschließlich des Handwerks, befähigt werden, die Digitalisierung ihres Geschäftsalltags voranzutreiben, indem sie kostengünstiger externe Beratungsleistung zur Umsetzung der IT-Projekte in Anspruch nehmen können.

Das Programm umfasst drei Module:

  • IT-Sicherheit,
  • Internet-Marketing und
  • digitalisierte Geschäftsprozesse.

Hallo Welt! ist für die Module „Internet-Marketing“ und „digitalisierte Geschäftsprozesse“ autorisiert worden und unterstützt die Unternehmen von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen.

Die zu fördernden Unternehmen müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern,
  • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro,
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland,
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung.

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maximale Anzahl an förderungsfähigen Beratertagen liegt bei 30, es werden 50% des Tagessatzes – der 1.100 Euro nicht überschreiten darf – gefördert.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie von dieser Förderung profitieren wollen. Die Fördermittel stehen erfahrungsgemäß nur begrenzt zur Verfügung.

Tel.: 0941 – 600 80 – 0
E-Mail: sales@hallowelt.com

Wissen der Organisation sammeln und verteilen: Wissensmanagement und QM bei der ASIS GmbH – ein Use Case

Teil der Schleifmittelwechselstation von ASIS GmbH
Teil der Schleifmittelwechsel-station von ASIS GmbH

Die Firma ASIS GmbH aus dem schönen Landshut ist im Bereich Automatisierungstechnik tätig. Der Schwerpunkt des Mittelständlers liegt dabei auf der Oberflächentechnik für die Automobilindustrie. So entwickelt und produziert ASIS mit derzeit um die 120 Mitarbeitern u.a. Lackier- und Schleifanlagen.

Ich habe mit Jana Timinger, Technische Redakteurin bei ASIS GmbH, darüber gesprochen, wie sich Wissens- und Qualitätsmanagement u. a. durch das Wachstum der Firma verändert haben.

Frau Timinger, ASIS hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchlebt, welche Herausforderungen sind daraus entstanden?

Wir sind innerhalb von wenigen Jahren von 70 auf 120 Mitarbeiter gewachsen. Zudem haben wir zwei Standorte und viele Mitarbeiter, die viel außer Haus auf Baustellen oder beim Kunden unterwegs sind. Hier ist es immer wieder Thema, wie wir die Zusammenarbeit über die Entfernung hinweg gut organisieren können, zum Beispiel bei Projekten, bei denen Planer mehrerer Standorte zusammenarbeiten. Generell gesagt: wie kriegen alle Mitarbeiter wichtige Informationen regelmäßig mit und wie können Dokumente zentral zugänglich und wieder auffindbar machen? Unsere bisherige Ablagestruktur war hierfür nicht ideal.

Was war der Auslöser, dass Sie sich auf die Suche nach einem System für die Lösung dieser Herausforderungen gemacht haben? Und was waren Ihre Anforderungen an das System?

Anstoß war ursprünglich das Qualitätsmanagement. Dort hatten wir Dokumente in so einer Art Intranet. Das war nicht sonderlich komfortabel und wir waren damit sehr unzufrieden, weil es viel Doppelablage gab und die Dokumente für die Mitarbeiter nicht gut zugänglich waren. Außerdem hatten unsere Fachabteilungen den Wunsch Wissen zentral festhalten zu können, so dass es für alle in der Abteilung, aber auch firmenweit zugänglich ist. Denn Word-Dokumente irgendwo auf dem Server gehen einfach viel zu schnell unter – sie sind kaum noch auffindbar.

Nun findet die ganze Qualitätsmanagement-Dokumentation im Wiki statt und wir haben für die einzelnen Abteilungen Unterportale eingerichtet, in denen die Fachabteilungen relevante Informationen und Neuigkeiten einstellen und hervorheben können.

Das Portal des Qualitätsmanagements im Wiki
Das Portal des Qualitätsmanagements im Wiki

Und wir hatten vorher ein Organisationshandbuch in Word mit firmeninternen Regelungen, Bildern von Mitarbeitern und dergleichen – das ist auch komplett ins Wiki übergegangen.

Die Anforderung an eine neue Lösung war vor allem, dass es leicht zugänglich sein muss für alle, die lesen müssen. Die Wiederauffindbarkeit von Dokumenten und Informationen sollte deutlich besser werden (z. B. durch eine Volltextsuche) und ganz besonders wichtig war auch, dass redundante Datenablage zukünftig verhindert werden sollte. Und wir sollten erreichen, dass alle, die aktiv sein möchten, ohne Hindernisse mitarbeiten können.

ASIS setzt nun seit Sommer 2014 die Wiki-Software BlueSpice ein. Welche Abteilungen sind denn involviert und wer ist für das Wiki und dessen Inhalte verantwortlich? Weiterlesen