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BlueSpice MediaWiki vs. Confluence – Die Wiki-Alternativen (2)

Las Vegas Sportsbook
Überblick behalten mit Firmenwikis. Bild: Las Vegas Sportsbook, Baishampayan Ghos, CC-BY-SA-2.0.

Die Fortsetzung unseres Vergleichs von BlueSpice MediaWiki und Confluence – mit einer kurzen Zusammenfassung.

Im zweiten Teil unseres Vergleichs wenden wir uns mehr den Funktionen im Hintergrund zu, die weniger für den normalen Nutzer als für Powernutzer und Administratoren von Bedeutung sind. (Lesen sie hier Teil 1 unseres Vergleichs).

Datenanalyse

Im Umgang mit Metadaten scheiden sich bei BlueSpice und Confluence durchaus die Geister. Weiterlesen

Social Media Strategien in der Politik – Was Akteure wissen sollten

Ein Beitrag von Anja Ebersbach und Dr. Richard Heigl. Ihre These: Das Social Web ist das Schlüsselmedium der neuen Gesellschaft, in dem maßgeblich politische Einstellungen geformt werden. Neu ist, dass sich die Nutzer im Social Web nicht mehr als passive Anhänger, sondern als gleichberechtigte Akteure erfahren. In diesem neuen Medium und in diesen neuen Kulturen muss die professionalisierte Politik ihren Platz aber erst noch finden.

Die sozialen Medien krempeln auch die politische Landschaft um. Ob im arabischen Frühling, im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf: Twitter, Facebook und Blogs dienen als zentrale Mobilisierungs- und Kommunikationsmedien politischer Bewegungen. Doch auch in „Ruhephasen“ wird das Web zum zentralen Ort demokratischer Beteiligung und Kontrolle.

Startseite der Lobbypedia
Startseite der Lobbypedia

So erhielt im Jahr 2012 erhielt die Webplattform Lobbypedia den Grimme Online Award in der Sparte Wissen und Bildung. Die Begründung der Jury:

„Der Leser erfährt, wie verschiedene Interessengruppen versuchen, die Politik für ihre Zwecke zu gewinnen. Das ist nicht nur für den interessierten Bürger wichtig, sondern auch für die journalistische Recherche. Die Seite schlägt eine Brücke, denn sie schafft mehr Transparenz im Dickicht der alltäglichen Meldungen und Mutmaßungen über politische Abhängigkeiten.“

Auch in der lokalen Politik sind soziale Medien nicht mehr wegzudenken. Nach dem Vorbild der Beteiligungsformen der Piratenpartei organisieren Kommunen Bürgerbeteiligungsprozesse über das Web. Landratsämter, Abgeordnete, Parteien, Gewerkschaften und Verbände suchen ihren Weg in die digitale Öffentlichkeit.

Der Erfolg des Wahlkampfs von Barack Obama und andere Beispiele beflügeln die Phantasie und nähren die Hoffnung, verlorenen politischen Einfluss zurückzugewinnen. Doch diese neuen Medien folgen anderen Gesetzen: Dezentral organisiert sind sie weit weniger zu kontrollieren und zu manipulieren. Zustimmung, Follower und Unterstützer erhält man nicht einfach so. Transparenz, Authentizität und Reputation der Akteure spielen eine bedeutende Rolle in der digitalen Öffentlichkeit. Im Gegensatz zum Zeitalter der unidirektionalen, zentralistischen Massenmedien sind in diesem tendenziell egalitären Kommunikationsmedium andere Haltungen, Kommunikations- und Vermittlungsformen gefragt.
Dass nun jeder schreiben und kommentieren kann, schürt natürlich auch Ängste. Ängste vor einer losgelösten Masse, vor einem Verfall von Werten und Standards. Durch „Shitstorms“ und unzählige Diskussionsforenbeiträge sehen sich viele Akteure in ihrer pessimistischen Sicht bestätigt.

Nach (knapp) einem Jahrzehnt sozialer Medien lassen sich aber drei Erscheinungen feststellen:

1. Ob man will oder nicht: Das Web ist das Schlüsselmedium jeder neuen Gesellschaft. Die politische Arbeit wird sich unvermeidlich in diesen Bereich verlagern. Die politische Einrichtungen und Akteure werden sich in der Intensität der Nutzung des Webs unterscheiden und auch in der Absicht, was sie erreichen wollen. Die politischen Vorreiter des Webs entwickeln zusammen mit ihren Unterstützern ihre politische Programmatik. Sie schließen den Regelkreis, indem die Rückmeldungen auch sichtbare Auswirkungen auf ihre Politik haben. Weiterlesen

Santa Claus is coming to you: Social Media jetzt starten

Starten Sie noch vor Weihnachten ins Social Web!

Weihnachtsangebot: Social Web Strategie

Egal, aus welcher Branche Sie kommen oder wie groß Sie sind:  An Social Media kommt heute niemand mehr vorbei, der von seinem Geschäftsumfeld wahrgenommen werden  will.

Unser Angebot für Sie: Verschicken Sie doch Ihre Weihnachtsgrüße dieses Jahr bereits mit einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz. Wir entwickeln mit Ihnen eine individuelle und dauerhafte Marketing-Strategie:

  • Google +  Business Page: Nutzen Sie diese neue Funktion als eines der ersten Unternehmen.
  • Facebook Fanpage: Über Community-Effekte viele Menschen erreichen.
  • Twitter: Über Kurznachrichten zwitschern Sie erfolgreich mit Ihren Kunden.
  • YouTube: So können sich Ihre Interessenten das richtige Bild machen.
  • XING und LinkedIn:  Wie Sie wichtige Gruppen und Kontakte identifizieren und ansprechen.
  • FlickRFoursquare etc.: Finden Sie weitere interessante Plattformen für Ihre Angebote.

Workshop plus Einrichtung von Profilen und Pages ab 2.400,- Euro Jetzt sichern!

 

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Michael Scherm
+49 (0) 941 – 66080 -197

Die Beschaffenheit eines Wiki Pilot Teams

Q: U.S. Navy, Wikimedia Commons, Lizenz: CC
Q: U.S. Navy, Wikimedia Commons, Lizenz: CC

Plaudern wir ein wenig aus dem Web 2.0-Nähkästchen: Der Erfolg eines Projekts hängt nicht zuletzt vom „Pilot Team“ ab, das, um im Bild zu bleiben, die Plattform „zum Fliegen“ bringen soll.

Ein Wiki zum Beispiel. Geht man von einer typischen Wiki-Implementation innerhalb eines Unternehmens aus, so läuft diese in Phasen ab, d.h. die Unternehmensmitarbeiter werden zu bestimmten Projektabschnitten in Gruppen in das Wiki eingeführt, die man wie folgt benennen kann:

Innovators: Hierbei handelt es sich um die Projektinitiatoren, die mit der Untersuchung der Mitarbeiteranforderungen, mit der Auswahl der Software, mit der Beantragung und Freigabe des entsprechenden Budgets und der Projektplanung betraut sind. Abhängig von der Unternehmensgröße, der Reichweite des geplanten Wikis und der Methode des Projektmanagements sind fünf bis zehn Mitarbeiter mit den betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aufgaben des sogenannten Pre-Pilots für ca. ein halbes Jahr (mit unterschiedlicher Arbeitsbelastung) beschäftigt. Die „Haupt“-Verantwortlichen für den Betrieb des Wikis, also die Wissensmanager und ggfs. ihre Assistenten werden essentieller Teil des Pilot Teams.

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IHK Darmstadt: Wikis in Unternehmen

Am 22. September2009 wurde an der IHK Darmstadt Bilanz gezogen: Welche Erfahrungen wurden mit Wikis in Unternehmen gemacht? Welche Konsequenzen sind zu ziehen? Von Firmen wie Merck (Wiki in einer Forschungsabteilung), Voith IS (Wiki mit Social Network) und Fraport (Skywiki) liegen positive Erfahrungsberichte und Ansätze vor. Auch das Wiki-Projekt der IHK Darmstadt ist eine Erfolgsgeschichte. Letztere setzt das Wiki als zentrale Intranetlösung ein.

Tenor der Beiträge war, dass die Einführung eines Wikis eine Managementaufgabe ist, für die Geld und Personal zur Verfügung stehen muss. Perspektivisch sehen wir von Hallo Welt! zwei Entwicklungen:

  • der Schwerpunkt der künftigen Entwicklung wird auf der inhatlichen Arbeit und Prozessorientierung liegen
  • Wissensmanagement wird noch mehr und radikaler  „bottom-up“ organisiert  werden müssen

Das soll jedoch nicht heißen, dass technisch nicht mehr zu tun wäre. Doch die technische Anpassung und Integration folgt immer weniger der Faszination, die von den technischen Spielmöglichkeiten ausgeht, sondern von den Anforderungen des betrieblichen Alltags.

Die Folien gibt es online zum Download.

Seiten beleben mit Frequenzbringern

Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons
Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons

In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind („Lockangebote“) oder täglich neu eingekauft werden müssen. Sie werden so platziert, dass man an allen Regalen vorbei muss, und dann auf den ganzen anderen Kram stößt, dessen Kauf eigentlich nicht beabsichtigt war. Ein Frequenzbringer kann aber auch ein Bereich sein, in dem es immer Sonderangebote gibt, denken Sie an die bekannten Discounter. Weiterlesen

Start-up is over

Das Projekt Hallo Welt! ist nun bald drei Jahre alt. Die Start-up-Phase ist so langsam vorbei. In der Zwischenzeit hat sich unsere Firma gehörig weiterentwickelt. Über zehn Leute bevölkern das Büro in der Unteren Bachgasse. Was haben die vor? Weiterlesen