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Hallo Welt! unterstützt ab jetzt das MediaWiki-Releasemanagement

Die Wikimedia Foundation (WMF) plante seit einiger Zeit, das Releasemanagement von MediaWiki an einen Dienstleister zu übergeben. Ende Mai 2013 veröffentlichte die WMF ein Request for Proposal und bat um Bewerbungen für diese Aufgabe.

Letzte Woche fiel schließlich die Entscheidung: Das Paper von Mark Hershberger (NicheWork LLC) und Markus Glaser (Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH) machte das Rennen.

Mark Hershberger (CC BY-SA 3.0)

Das MediaWiki-Releasemanagement ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Schließlich geht es um die tausendfache Nutzung von MediaWiki außerhalb der großen Wikimedia-Projekte. Die Medienwerkstatt kümmert sich schon lange um diese Nutzergruppe und kann das jetzt mit neuer Energie weiterverfolgen.

Auf die Zusammenarbeit mit NicheWork freuen wir uns nicht nur inhaltlich, sondern auch persönlich. Mark Hershberger ist ein langjähriges und äußerst erfahrenes Mitglied der Entwickler-Community. Unter anderem war er der erste MediaWiki-Bugmeister.
Und in den vergangenen Jahren ergaben sich immer wieder Kooperationen mit Mark in der MediaWiki-Community. Eine Basis, auf der wir nun aufbauen können.

Zusammen mit NicheWork wird es zunächst darum gehen, die kommenden Releases für die MediaWiki-Community sicherzustellen. Darüber hinaus sollen künftig die Anforderungen von Third-Party-Nutzern (also Nutzern außerhalb von Wikimedia) stärker berücksichtigt werden.

Offizielle Bekanntgabe der Wikimedia Foundation.

re:publica 2013: Anja Ebersbach on stage

Wie weiter mit der Wikipedia? Anja Ebersbach war auf der re:publica 2013 in ihrer Eigenschaft als Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland unterwegs. Im Interview mit Philip Banse von dctp.tv gibt unter anderem einen Rückblick auf den Beitrag vom Vortag. Außerdem gehts um neue Projekte wie Wikidata, Qualitätskriterien und das Selbstverständnis der Wikipedia-Community.

Die Session mit Pavel Richter und Dirk Franke ist auf YouTube zu sehen:

Es gab auch noch ein Interview mit Brand Eins, das aber leider nicht aufgezeichnet und online verfügbar gemacht wurde.

WikiWomenCamp 2012 – „It feeds my curiosity“ – warum Frauen in der Wikipedia aktiv sind

Vom 23. bis 25. Mai 2012 fand in Buenos Aires (Argentinien) das WikiWomenCamp statt. Das Camp war das erste seiner Art und wurde anlässlich des vielgenannten „GenderGap“ in der Wikipedia ins Leben gerufen. Nur etwa 13% aller Wikipedianer sind Frauen, das ist ein Ungleichgewicht, dem die Wikimedia entgegenwirken möchte. Doch um Maßnahmen zu formulieren und anzugehen, müssen natürlich zuerst Gründe eruiert werden, warum Frauen nicht in der Wikipedia schreiben, aber auch, was die Frauen, die sich engagieren, dazu motiviert.
Beim WikiWomenCamp war die Aufgabe einer Gruppe von Frauen aus aller Welt, sich genau über dieses Thema auszutauschen. Ein kurzer Bericht über das Thema findet sich auf dem Wikimedia Blog.

Die Gelegenheit war günstig ein paar persönliche Fragen an die anwesenden Frauen zu stellen: Wie war denn ihr Weg in die Wikipedia? Welche Zukunft sehen sie für das Projekt? Was motiviert sie, trotz dem Aufwand, der damit verbunden ist, sich nach wie vor aktiv zu beteiligen – was bekommen sie zurück?

Sue Gardner (USA, Kanada): Exekutive Director der Wikimedia Foundation  – „It feeds my curiosity“

Sues erster Edit in der Wikipedia war die Verbesserung eines Kommafehlers. Obwohl die ehemalige Journalistin dann unwissentlich einige Regelverletzungen begangen hatte, schreibt sie bis heute regelmäßig in der Wikipedia.  Sie findet, dass die Wikimedia Projekte große Bedeutung in der Welt haben und unter anderem einen Bildungsauftrag besitzen. Warum sie sich engagiert und die Wikipedia so faszinierend findet? „It feeds my curiosity“. Weiterlesen